Düren: Zachrich will den Fans spannende Spiele bieten

Düren: Zachrich will den Fans spannende Spiele bieten

Ein spitzbübisches Lächeln huschte über das Gesicht von Jaromir Zachrich: „Wir nerven? Nein! Wir denken nur an unsere Zuschauer: Wenn die schon eine längere Anreise haben, dann wollen wir sie nicht mit einem klaren 3:0 wieder nach Hause gehen lassen. Das wäre doch langweilig”, sagte der Mittelblocker von Evivo Düren lächelnd.

Folgt man dieser nicht ganz ernst gemeinten Schlussfolgerung, dann war es ganz logisch, dass Düren am Samstagabend vor 1800 Zuschauern den Moerser SC 3:2 (25:18, 25:19, 22:25, 19:25, 15:4) und nicht 3:0 bezwang.

Der Mittelblocker hätte natürlich auch lieber mit dem deutlichsten aller Volleyball-Ergebnisse gewonnen, doch sah er die Gründe für Dürens Leistungsabfall im dritten und vierten Satz in zwei Aspekten: „Wir haben Moers im zweiten Satz aufgebaut. Und wir haben eine der jüngsten Mannschaften der Bundesliga. Deshalb brauchen wir Spiele, Spiele, Spiele, um diese Leistungsschwankungen in den Griff zubekommen.”

Im entscheidenden Tiebreak spielte dann Gastgeber Katz und Maus mit dem Gegner. Dünnes legte mit Aufschlägen und Netzkantenroller den Grundstein zum 15:4. Nikolai Kracht, für den verletzten Kamil Kacprzak ins Spiel gekommen, ließ mit seinen Aufschlägen den MSC mehr als flattern. Und Sven Anton befand: Wir haben gewonnen, weil wir gewinnen wollten.” Düren liegt nach Bottrops Niederlage auf Rang fünf, hat den Abstand auf Moers auf zwei Minuspunkte verkürzt.

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