Unaufgeregte Hinrunde beim PTSV: „Viele Begegnungen haben richtig Spaß gemacht“

Unaufgeregte Hinrunde beim PTSV: „Viele Begegnungen haben richtig Spaß gemacht“

Die Drittliga-Volleyballer des PTSV Aachen haben eine beruhigend unaufgeregte Hinrunde gespielt. Die Zweite Mannschaft ist ebenfalls im Soll.

DRITTE LIGA

PTSV Aachen: Die Aachener Drittliga-Volleyballer haben eine – im Vergleich zum Vorjahr – beruhigend unaufgeregte Hinrunde gespielt. „Wir sind zufrieden“, sagt deshalb auch PTSV-Diagonalspieler Johannes Sülldorf. Er fügt augenzwinkernd an: „Einige in der Mannschaft sind sogar echt froh.“ Noch einmal so eine Saison wie die vorherige wollte man nicht spielen. Dem Abstieg war das Team gerade so noch von der Schippe gesprungen.

Stand jetzt liest sich das Tableau dagegen entspannt: Mit 19 Zählern haben die Kaiserstädter sieben Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. „Wir haben in vielen Spielen gezeigt, was wir können. Viele Begegnungen haben richtig Spaß gemacht“, berichtet Sülldorf. Ein wenig hadert er nur mit der vergebenen Chance, im Heimspiel gegen Tecklenburg zum Jahresabschluss noch ein paar Punkte einzuheimsen.

REGIONALLIGA

PTSV Aachen II: „Im Großen und Ganzen bin ich mit der Saison bislang zufrieden“, meint PTSV-II-Spielertrainer Niklas Rademacher. „Wir haben uns vom Tabellenkeller ein wenig absetzen können. Die Niederlage gegen Essen tut natürlich weh, aber wir haben bei einigen Top-Teams wie Hürth und Freudenberg punkten können“, fasst der Coach den Hinrundenverlauf zusammen. Er spricht auch an, was nicht so gut lief: „Ich denke, es fehlt uns manchmal ein wenig Konstanz, um in Spielen, in denen wir nominell das bessere Team sind, auch souverän zu gewinnen.“

Die Gründe dafür liegen Rademacher zufolge auf der Hand: „Wir haben auf einigen Positionen neue Leute und auch häufig junge und/oder eher unerfahrene Spieler auf dem Feld. Da muss man ein paar Wellen im Spiel tolerieren.“

Springt am Ende Platz fünf oder sechs heraus, „dann ist alles okay“. Dabei helfen wird voraussichtlich ein weiterer Zuspieler/Libero: Felix Wisniowski, der aus Bocholt kommt und den es studienbedingt nach Aachen zieht.

FRAUEN, REGIONALLIGA

PTSV Aachen II: „Wir sind mit der spielerischen Entwicklung in den vergangenen vier Wochen sehr zufrieden. Leider hat es in diesen Partien noch nicht für Punkte gereicht“, bedauern Martina Schudoma und Erik Reitsma unisono. Die PTSV-II-Trainerin und ihr „Co“ hoffen, „auf dem gleichen Level wieder einzusteigen, wenn die Weihnachtspause vorbei ist“. Denn „dann ist in der Rückrunde noch einiges für uns drin“, verdeutlicht Cheftrainerin Schudoma.

„Ich hoffe natürlich, dass das dann auch für den Klassenerhalt reicht“, sagt die Trainerin des Ligaschlusslichts. Sie betont zudem: „Die individuelle Entwicklung von einigen Spielerinnen ist enorm, und darauf kommt es schließlich auch an.“

FRAUEN, OBERLIGA

PTSV Aachen III: Tabellarisch ist die PTSV-Drittvertretung im Soll. Das unterstreicht PTSV-III-Coach Lutz Fettweis: „Wir stehen auf einem Nichtabstiegsplatz. Aber punktemäßig hätte es sicher ein bisschen mehr sein können. Gegen Düren, Neunkirchen und Dormagen sollten wir mit konstanterer Leistung in der Rückrunde mehr holen.“

Fettweis fordert konkret: „Es gilt vor allem auch bei knappen Spielständen mutig zu agieren und über Erfolgserlebnisse wieder befreiter aufspielen zu können. Nach der Weihnachtspause werden wir mit einem Turnier, Training und einem Testspiel versuchen, uns weiter zu verbessern, um im ersten Spiel des neuen Jahres den Tabellenführer Leverkusen zu ärgern.“

(kte)
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