Düren: Sven Anton will schnell siegen

Düren: Sven Anton will schnell siegen

Was soll der Trainer auch anderes sagen? „Wir wollen am Samstag gegen Aufsteiger Bottrop gewinnen”, spricht Sven Anton acht Wörter aus. Und er sagt auch: „Und wenn wir dann noch am Mittwoch in Wuppertal gewinnen, haben wir eine gute Hinrunde hingelegt.” Mit zwei Siegen käme Evivo Düren auf 14:6 Punkten.

Den ersten Zweier müssen Antons Mannen folglich Samstag ab 14.30 Uhr einfahren. Die RWE Volleys aus dem Ruhrgebiet kommen als Schlusslicht an die Rur. Den einzigen Sieg gab es gegen die Titanen von der Wupper. Ansonsten hagelte es speziell gegen die großen Teams der Liga 0:3-Niederlagen. „Wir sind mit Sicherheit nicht überheblich, sondern nehmen die Gäste sehr ernst, aber je schneller wir gewinnen, um so besser ist es”, hofft Sven Anton, dass sein Team Friedrichshafen, Berlin oder Haching nacheifert: „Das wäre doch schön!” Und würde dem Satzverhältnis gut tun.

Stellt sich nach den personellen Problemen der vergangenen und dieser Woche nur die Frage: Mit welcher Formation will Anton Bottrop geschlagen auf die Heimreise schicken? Die Fakten: Niklas Rademacher spielt weiterhin nicht. Alexander Mayer soll wegen seiner noch nicht diagnostizierten Schulterprobleme möglichst auch noch in Wuppertal geschont werden. Jan Umlauft lag zwar zwei Tage im Bett, und kam auch Donnerstag nicht zum Training. Höchstwahrscheinlich wird er gegen die Träger der roten Laterne jedoch spielen. Christian Dünnes ist auch wieder fit.

René Reinaerts hat seinen Muskelfaserriss auskuriert und wird wie beim Pokalerfolg in Leverkusen in die Startformation rücken. So sagt Sven Anton beruhigt: „Wir haben einen ausgeglichenen Kader, in dem jeder jeden ersetzen kann.” Und deshalb soll jeder - natürlich mit Ausnahme des Liberos - zunächst einmal mit starken Aufschlägen die Bottroper Annahme unter Druck setzen: „Da schwächeln sie etwas.” Eine gute Voraussetzung für den ersten der beiden gewünschten letzten Hinrundensiege.