SWD Powervolleys: Am Samstag gegen die Hypo Tirol Alpenvolleys

Auswärtsspiel : Powervolleys müssen am Samstag zum Tabellenzweiten nach Innsbruck

Die SWD Powervolleys stehen vor ihrer nächsten großen Herausforderung: Beim vorletzten Spiel vor den Play-offs müssen die Spieler von Trainer Justin Wolff zum Tabellenzweiten nach Innsbruck. Die Mannschaft spielt am Samstagabend (Anpfiff 18 Uhr) gegen die Hypo Tirol Alpenvolleys.

„Gegen den Tabellenzweiten zu spielen, ist immer eine Herausforderung“, sagt Wolff, der nach wie vor den erkrankten Cheftrainer Stefan Falter vertritt. „Gleichwohl gehen wir hochmotiviert und zielstrebig in diese Partie.“

Das Spiel der Alpenvolleys, ergänzt der Coach, sei sehr athletisch, kraftvoll und schnell. „Das wird eine enge Partie, so oder so.“ Sein Team müsse dafür sorgen, die Alpenvolleys in ihrem Spielaufbau zu stören. „Dann steigen unsere Chancen auf den Sieg.“ Die SWD Powervolleys, ergänzt Wolff, müssten hohen Druck mit ihrem Aufschlag ausüben. „Wir dürfen uns keine Schwächephase leisten, sondern müssen sehr konstant spielen. Ausreißer darf es in diesem Spiel nur nach oben geben. Dann können wir gewinnen“, sagt Wolff.

„Lösbare Aufgabe“

Zuspieler Tomáš Kocian spricht von einer „lösbaren Aufgabe“. „Wir haben die Alpenvolleys im Pokal deutlich mit 3:0 geschlagen und in der Liga unglücklich mit 1:3 verloren.“ Sein Team müsse „am Limit spielen“. Kocian: „Wenn wir unsere Leistung aus der Partie gegen Frankfurt und den ersten zweieinhalb Sätzen gegen Bühl abrufen, bin ich sehr zuversichtlich.“ Natürlich sei der Heimvorteil für die Alpenvolleys groß. „Die Fahrt nach Innsbruck ist anstrengend. Das ist keine Frage. Trotzdem bin ich überzeugt, dass wir gewinnen.“

Ähnlich sieht das auch Powervolleys-Kapitän Michael Andrei. „Die Alpenvolleys haben eine starke Mannschaft. Aber sie machen auch Fehler. Das hat man bei der Partie gegen Frankfurt gesehen.“ Andrei spricht von einem „Schönwetter-Team“ und erklärt, wie er das meint: „Wenn bei den Alpenvolleys alles funktioniert, sind sie wirklich schwer zu schlagen. Aber es läuft eben nicht immer alles richtig gut.“ Damit wolle er aber nicht sagen, dass Düren seinen heutigen Gegner nur dann schlagen könne, wenn die Alpenvolleys einen schlechten Tag hätten. „Im Gegenteil“, sagt Andrei. „Wir müssen uns auf unser Spiel konzentrieren, gute Aufschläge und möglichst wenig Fehler machen. Dann ist alles drin“.

Für beide Mannschaften ist die Partie sehr wichtig. Die Gastgeber wollen mindestens Platz zwei behalten, haben aber auch Platz eins noch im Blick. Düren will seinen fünften Platz verteidigen. Michael Andrei: „Es wird im Augenblick sehr viel gerechnet, für meinen Geschmack schon zu viel.“

Natürlich könne Platz fünf ein Vorteil sei, weil die Powervolleys dann im Viertelfinale vermutlich nicht gegen Berlin, sondern gegen Lüneburg antreten müssen. „Wir haben beide Mannschaften in dieser Saison schon geschlagen. Und es muss unser Anspruch sein, gegen jeden Gegner zu gewinnen.“

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