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Vor der neuen Saison in der Volleyball-Bundesliga: Powervolleys bieten keine Dauerkarten an

Vor der neuen Saison in der Volleyball-Bundesliga : Powervolleys bieten keine Dauerkarten an

Volleyball-Bundesligist SWD Powervolleys Düren wird vorerst keine Dauerkarten für die kommende Saison anbieten. Der Grund dafür steht im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

„Wir können aktuell immer noch nicht verlässlich absehen, wie sich die Situation entwickelt. Wir wissen nicht, ob und wie viele Zuschauer bei unseren Heimspielen zugelassen werden“, sagt Benjamin Kaulen, Geschäftsführer der Powervolleys. „Wir haben viele Anfragen von Fans, die wieder eine Dauerkarte bestellen wollen. Im Moment können wir aber nur um Verständnis dafür bitten, dass das nicht möglich ist.“

Der neue Spielplan unterscheidet sich von den Jahren zuvor. Statt wie sonst üblich in der zweiten Oktoberhälfte beginnt die Saison diesmal schon in der ersten Woche, und zwar am 6. Oktober mit einem Heimspiel gegen die WWK Volleys Herrsching.

Der frühe Saisonbeginn hängt mit dem neuen Spielmodus der Männer-Bundesliga zusammen. Denn die Liga ist nach dem Rückzug der Bisons Bühl auf neun Teams geschrumpft. „Es war uns ein Anliegen, dass die Zahl der Spiele trotzdem nicht weniger wird“, berichtet Gesellschafter Erich Peterhoff aus der Versammlung der Bundesliga. Deswegen wird nach der Hauptrunde mit Hin- und Rückspiel eine Zwischenrunde mit Hin- und Rückspiel ausgetragen.

Für die Zwischenrunde wird die Liga geteilt: Die Teams auf Platz eins bis vier spielen untereinander um die besten Plätze für die Playoffs. Die Teams von Platz fünf bis neun ebenfalls. Im Anschluss an die Zwischenrunde folgen in gewohnter Form die Playoffs mit dem Viertelfinale. Das Team auf Tabellenplatz eins spielt gegen das auf Platz acht, Platz zwei gegen Platz sieben und so weiter.  „Dieser Modus ermöglicht es allen Teams, genügend Heimspiele zu haben. In der Zwischenrunde gibt es zusätzliche spannende Spiele auf Augenhöhe, in denen es schon vor den Playoffs um viel geht“, sagt Peterhoff.

Der Saisonstart der Powervolleys ist in diesem Zusammenhang ein besonderer. Düren tritt nämlich zunächst dreimal in Folge zu Hause an, nach Herrsching folgen Duelle gegen die Netzhoppers (10. Oktober) und den TSV Unterhaching (12. Oktober). „Wir haben uns darauf eingelassen, das Heimrecht mit den Herrschingern zu tauschen“, erklärt Peterhoff.

So haben die Herrschinger die Möglichkeit, für das Rückspiel gegen Düren am 21. November in den größeren Audi Dome auszuweichen, in dem sonst die Basketballer von Bayern München spielen. „Von diesem Tausch erhoffen wir uns eine höhere Aufmerksamkeit für unsere Sportart“, sagt Peterhoff. Alle Verantwortlichen in der Bundesliga hoffen darauf, dass die Spiele in der kommenden Saison wieder mit Fans in den Hallen ausgetragen werden dürfen.

(red)