Knappe Niederlage in Königs Wusterhausen: Dürener Bilanz ist ausgeglichen, aber wenig zufriedenstellend

Knappe Niederlage in Königs Wusterhausen: Dürener Bilanz ist ausgeglichen, aber wenig zufriedenstellend

Ausgeglichene, aber dennoch wenig zufriedenstellende Bilanz: Mit einer 0:3-Niederlage (28:26, 25:23 und 25:23) gegen die Netzhoppers Solwo Königspark Königs Wusterhausen und einem 3:0-Sieg (25:19, 25:14, 25:23) gegen VCO Berlin sind die SWD Powervolleys von ihrem Doppelspieltag nach Hause zurückgekehrt.

Was für Königs Wusterhausen nach sechs Niederlagen in Folge in der Liga ein mehr als wichtiger Sieg war, um auf Distanz zu den Abstiegsplätzen zu gehen, war für Dürens Volleyball-Bundesligist nach dem Heim-Debakel gegen Herrsching am vergangenen Mittwoch eine absolut bittere Niederlage – vor allem auch deshalb, weil Düren in allen drei Sätzen phasenweise deutlich mit vier Zählern geführt hat. Knapp 500 Zuschauer erlebten eine abwechslungsreiche Anfangsphase, in der sich lange keine Mannschaft richtig durchsetzen konnte.

Vorsprung immer verloren

Dann nahmen die Dürener das Heft in die Hand und erspielten sich einen Vier-Punkte-Vorsprung zum 14:10, den die Gäste aber zum 17:17 wieder ausgleichen konnten, um den Satz am Ende knapp zu gewinnen. Ganz ähnlich waren dann auch die Verläufe der Sätze zwei und drei. Die Powervolleys gingen schnell in Führung, konnten ihren Vorsprung aber nicht halten.

„Wir haben in allen drei Sätzen das Spiel aus den Händen gegeben, denn wir haben zwischendurch immer klar geführt“, sagte Björn Andrae, der bis 2018 bei den Netzhoppers gespielt hat. „Außerdem haben wir uns aus dem Rhythmus bringen lassen.“ Unter dem Strich, ergänzte der 38-Jährige, sei der Sieg von Königs Wusterhausen verdient gewesen.

„Das Ergebnis sieht deutlicher aus, als es war“, sagte Jaromir Zachrich, der als Co-Trainer mit in Königs Wusterhausen und Berlin war, nach dem Spiel. „Am Ende haben uns nur sechs Punkte gefehlt.“ Seine Mannschaft habe in Königs Wusterhausen deutlich besser gespielt als gegen die WWK Volleys Herrsching. „Das Team war unglaublich konzentriert und sehr fokussiert. Aber wir hatten es mit einem Gegner zu tun, der niemals aufgegeben hat und um jeden Punkt hart gekämpft hat. Die haben nicht locker gelassen.“ Das Spiel in Königs Wusterhausen sei eins zu eins eine Kopie des Hinspiels in Düren gewesen. Zachrich: „Nur eben leider mit einem anderen Ausgang. Das Hinspiel haben wir gewonnen.“

Immerhin ist es den Dürenern gelungen, die Niederlage von Samstag schnell zu verarbeiten und das zweite Spiel des Wochenendes gegen VCO Berlin, die Mannschaft des Bundesstützpunktes des Volleyball-Nachwuchses, deutlich zu gewinnen. Co-Trainer Justin Wolff, der verantwortlich war, weil Chef-Coach Stefan Falter erkrankt ist, meinte: „Gestern hat mein Team eine sehr gute Leistung abgerufen. Alle sind gegen VCO zum Einsatz gekommen. Darauf können wir im Training aufbauen.“ Am Samstag, 2. Februar, steht das nächste Heimspiel an (Anpfiff 19.30 Uhr). Dann begrüßen die Powervolleys mit den Berlin Recycling Volleys den amtierenden Deutschen Meister und wollen den Sieg aus dem Hinspiel wiederholen.

Mehr von Aachener Nachrichten