Powervolleys zurück zu alter Stärke: Düren schlägt Frankfurt in einer mitreißenden Partie

Powervolleys zurück zu alter Stärke: Düren schlägt Frankfurt in einer mitreißenden Partie

Das war mehr als deutlich. Die SWD Powervolleys haben ihr Heimspiel gegen die United Volleys Frankfurt am Samstagabend klar mit 3:0 gewonnen. 25:15, 25:22 und 25:22 lauteten die Satzergebnisse einer absolut mitreißenden Partie, die Düren eigentlich immer dominiert hat.

Und auch, wenn zumindest die Ergebnisse von Satz zwei und drei ziemlich knapp ausgefallen sind, war der Sieg der Powervolleys nie gefährdet. Rund 1400 Zuschauer in der Arena Kreis Düren erlebten Volleyball auf allerhöchstem Niveau.

Das spielfreie Pokalfinal-Wochenende hat der Mannschaft von Trainer Justin Wolff offensichtlich sehr gut getan. Die Schwächephase der vergangenen Spiele, die Krankheiten und Verletzungen sind vorbei. Sogar Lucas Coleman, der nach seiner Hüftoperation mehrere Monate nicht spielen konnte, war wieder dabei. Und das Team hat zu alter Stärke zurückgefunden.

Justin Wolff: „Natürlich hätten wir auch sehr gerne das Pokalfinale gespielt. Das ist doch überhaupt keine Frage. Aber die Auszeit war für das Team wichtig. Meine Jungs waren hochmotiviert und haben hervorragenden Volleyball gespielt. Wir waren auf dieses Spiel sehr gut vorbereitet. Die Spieler haben perfekt das umgesetzt, was wir im Training gemacht, was wir uns vorgenommen haben. Ich bin mehr als zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft.“

Starke Abwehr

Vor allem mit gutem Aufschlagspiel sowie einer starken Block und Feldabwehr habe sein Team das Spiel bestimmt. „Das war wirklich gut“, bekräftige Wolff.

„Wir haben gut aufgeschlagen und dafür gesorgt, dass Frankfurt Probleme im Spielaufbau hatte“, erklärte Mitteblocker Tim Broshog. „So wurde es für uns einfacher, gegen die Angriffe der Frankfurter einen guten Block oder eine gute Abwehr zu stellen.“ In Satz eins hat das perfekt funktioniert. Düren war die eindeutig bessere Mannschaft und hatte sich nach nur rund 20 Minuten mit einer Führung von 24:14 zehn Satzbälle erspielt.

Im zweiten Durchgang haben dagegen lange Zeit die Hessen, die in dieser Saison auch in der Champions League angetreten sind, geführt. Erst zum 18:18 konnte die Powervolleys ausgleichen und am Ende den Satz für sich entscheiden – mit einem spektakulären Block von Tim Broshog. „Natürlich ist jeder Sieg wichtig, auch für die Psyche“, sagte Trainer Wolff. „Aber dieser war besonders wichtig, weil wir in den vergangenen Wochen sicher geglaubte Spiele am Ende doch noch verloren haben. Das ist uns gegen Frankfurt nicht passiert.“ Im Gegenteil: Düren hat auch den dritten Satz gewonnen – nicht zuletzt, weil Mannschaftskapitän Michael Andrei und seine Mitstreiter viel Kampfgeist und noch mehr Siegeswillen bewiesen haben.

Powervolleys besiegen Gäste aus Frankfurt mit 3:0

Der Sieg gegen den Tabellennachbarn – Düren ist auf Tabellenplatz fünf, Frankfurt mit einem Spiel weniger Sechster – war auch deswegen wichtig, um sich eine möglichst gute Ausgangsposition für die Play-offs zu schaffen. „Wir haben Platz fünf gefestigt“, betonte Trainer Justin Wolff nach der Partie. „Und können den auch aus eigener Kraft halten.“ Auf die Leistung von Samstag könnten er und seine Mannschaft aufbauen. „Mit dem Sieg gegen Frankfurt haben wir ein gutes Fundament gelegt, auf das wir für das wichtige Saisonfinale aufbauen können.“

Für die Powervolleys stehen jetzt zwei Auswärtsspiele auf dem Programm: Am Samstag, 9. März, gegen die Volleyball Bisons Bühl und eine Woche später, also am Samstag, 16. März, gegen die Hypo Tyrol Alpen-Volleys Haching. Zum letzten regulären Heimspiel vor den Play-offs empfangen die Powervolleys Düren am Samstag, 23. März, die Helios Grizzlys Giesen in der Arena an der Nippesstraße.

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