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1. Volleyball Bundesliga Herren bricht Hautprunde ab

1. Volleyball Bundesliga Herren : Hauptrunde abgebrochen

Die VBL-Geschäftsführung beschließt, die Hauptrunde der 1. Bundesliga der Männer mit sofortiger Wirkung abzubrechen. Dürens Geschäftsführer Benjamin Kaulen unterstützt die Entscheidung.

In den vergangenen Tagen mussten coronabedingt immer wieder Spiele in der Volleyball Bundesliga abgesagt werden. Nach intensivem Austausch mit den Verantwortlichen aller Clubs der 1. Bundesliga Männer hat die VBL-Geschäftsführung am Montag die Entscheidung getroffen, die Hauptrunde der 1. Bundesliga der Männer mit sofortiger Wirkung abzubrechen, um so den regulären Start der Zwischenrunde am 22. Januar sicherzustellen.

Hintergrund der Entscheidung war, dass es keine realistische Möglichkeit gab, die vielen Nachholspiele bis zum planmäßigen Start der Zwischenrunde zu absolvieren. Darüber hinaus hätten die nun wegfallenden Spiele kaum Einfluss auf die Gruppenzuordnung der Zwischenrunde gehabt. Das Beenden der Hauptrunde bedeutet, dass die Quotientenregelung über das Klassement der Abschlusstabelle entscheidet. Demzufolge bleibt es bei der aktuellen Rangfolge – lediglich die SWD powervolleys Düren und die United Volleys Frankfurt tauschen den Tabellenplatz, sodass die Frankfurter auf Rang zwei in die Zwischenrunde starten und Düren als Dritter.

„Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir die Zwischenrunde und die vom 12. März bis 08. Mai anschließenden Playoffs dank der heute einstimmig gefassten Beschlüsse wie geplant durchführen können. Somit haben wir die bestmögliche Lösung für die Fortführung eines fairen Wettbewerbs gefunden. Ich danke den Club-Verantwortlichen für die konstruktiven und zielführenden Gespräche und die kurzfristigen Beschlussfassungen, die zeigen, dass alle angesichts der herausfordernden und dynamischen Lage bereit sind, die eigene Interessen unterzuordnen“, erklärte Julia Retzlaff, Geschäftsführerin Sport der VBL.

„Wir begrüßen die Entscheidung der Liga“, sagte Dürens Geschäftsführer Benjamin Kaulen. „Die Absagen der Spiele bisher waren richtige und notwendige Entscheidungen, um unseren Teil dazu beizutragen, das Coronavirus einzudämmen. Unser Abrutschen auf den dritten Platz aufgrund der jetzt gefunden Regelung ist da zweitrangig. Wichtig ist, dass für eine alle eine möglichst faire Regelung gefunden wurde, die Saison fortzuführen.“ Für die SWD powervolleys bedeutet das, dass lediglich das in der vergangenen Woche ausgefallene Spitzenspiel auswärts gegen den Tabellenführer aus Berlin wegfällt.

Der Spielbetrieb der 1. Bundesliga der Frauen sowie der vier Staffeln der 2. Bundesliga sind von dieser Entscheidung nicht betroffen.