Düren: Powervolleys wollen ihre Pflicht erledigen

Düren : Powervolleys wollen ihre Pflicht erledigen

Läuft alles gut, dann haben die SWD Powervolleys am Samstag nach dem Spiel gegen den TV Rottenburg den vierten Platz in der Hauptrunde sicher. „Darauf arbeiten wir hin. Unser Ziel ist es natürlich, am letzten Spiel der Hauptrunde kommenden Samstag beim TSV Herrsching ohne Druck antreten zu können“, sagt der Trainer des Dürener Volleyball-Bundesligisten, Stefan Falter.

Und sein Mittelblocker Michael Andrei ergänzt: „Jedem bei uns ist schließlich klar, dass es in der Partie gegen Rottenburg um wichtige Punkte geht.“ Die wichtigen Punkte benötigt aber auch der Gast am Samstag. Denn er muss noch den Abstieg befürchten. Schlusslicht Bergische Volleys Solingen bezwang den TVR unlängst mit 3:0 und ist bis auf zwei Zähler an den Vorletzten herangerückt. So gilt für die Mannschaft des emotionalen Coaches Hans Peter Müller-Angstenberger: Jeder Punkt ist von Bedeutung.

Im Kampf um den vierten Platz müssen neben den Dürenern auch die Mannen der SVG Lüneburg am Samstag vorlegen. Das Team von Trainer Stefan Hübner, dem ehemaligen Spieler der Powervolleys. gastiert bei der Mannschaft des früheren Dürener Trainers Mirko Culic, den Netzhoppers aus Königs Wusterhausen.

Und dann müssen beide Teams ihre Augen auf die morgige Partie der Hypo Tirol Alpen Volleys aus Innsbruck und Unterhaching richten. Die spielen beim Tabellendritten, den United Volleys Rhein Main aus Frankfurt. Verlieren die Deutsch-Österreicher in Hessen oder sichern sich nur zwei Punkte, dann haben die Rheinländer bei einem 3:0 oder 3:1 den vierten Platz sicher. Auch die Lüneburger könnten mit einem Erfolg vor den Toren Berlins in Brandenburg nicht einholen.

„Wir müssen von der ersten Minute an verhindern, dass die routinierte Mannschaft des TV Rottenburg ins Rollen kommt“, fordert deshalb Stefan Falter. Und setzt mit dem ersten Aufschlag auf ein klares Signal seiner Mannschaft: „Wir wollen unser Spiel konsequent durchziehen.“ Im Hinspiel taten sich die Rheinländer schwer. Da agierten sie beispielsweise schwach in der Blockarbeit gegen Rottenburgs Diagonalangreifer. „Wir werden jetzt besser vorbereitet sein“, ist Falter überzeugt.

Und auch in einem anderen Punkt ist der Coach sich sicher: „Ich werde heute in puncto Aufstellung keine Experimente eingehen.“ Will heißen: Dirk Westphal, der Routinier, ist zwar nach seiner Velketzung wieder einsatzfähig, ihm fehlt aber die Spielpraxis. Deshalb wird er nicht zur Startformation gehören. Julius Firkal dürfte also mit Romans Sauss den Annahmeriegel bilden. Die Partie in der Arena beginnt um 19.30 Uhr.

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