Berlin: Powervolleys unterliegen im Tiebreak

Berlin : Powervolleys unterliegen im Tiebreak

Volleyball-Bundesligist SWD Powervolleys ist im Achtelfinale des DVV-Pokals am Mittwochabend ausgeschieden: Düren unterlag in der Max-Schmeling-Halle dem Deutschen Meister Berlin Recycling Volleys nach großem Kampf mit 2:3 (25:22, 25:22, 19:25, 18:25, 11:15).

Die Dürener gingen konzentriert zu Werke, lagen 11:7 vorn. Doch dann entschieden die Hausherren auch längere Ballwechsel für sich und führten zur zweiten Technischen Auszeit 16:15. Dann hatten die Gäste bei längeren Ballpassagen das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite, steuerten dank der Außenangreifer Romans Sauss und Dirk Westphal auf den Gewinn des ersten Satzes zu (25:22).

Die Anfangsphase des zweiten Abschnittes war auf beiden Seiten geprägt von Aufschlagfehlern. Kein Team setzte sich entscheidend ab, die Führung wechselte bis zum Stand von 18:18. Und es kam wieder die Zeit der Dürener Außenangreifer Westphal und Sauss, die mehrere starke Aktionen von Libero Blair Bann mit ihren Angriffen vergoldeten: 21:18. Der eingewechselte Edgar Bluivids erhöhte auf 22:18. Und Marvin Prolingheuer schmetterte zum 25:22.

„Wir müssen eine optimale Leistung bringen, um zu gewinnen, dürfen uns keine schwächeren Phasen wie bei der Niederlage in Innsbruck erlauben“, hatte Dürens Trainer Stefan Falter angemahnt. Doch diese schwächere Periode erlaubten sich die Powervolleys gegen stark aufschlagende Gegner in Abschnitt drei nach eigener 10:8-Führung. Berlin drehte den Satz, führte 16:12, verkürzte mit 25:19 auf 1:2. Die Wende im Spiel? Ja.

Die Hausherren gingen im vierten Satz 3:0 in Front, Stefan Falter sah sich zur Auszeit gezwungen. Berlin erhöhte auf 8:3. Düren wehrte sich mit ganzem Einsatz, holte den Rückstand aber nicht auf. Bei 8:13 nahm der Gäste- Coach die zweite Auszeit. Berlin ließ sich nicht irritieren: 25:18, Satzausgleich, Tiebreak. Den gewann der Meister 15:11.

(sis)
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