Düren: Powervolleys: Punkte sind in Herrsching einfach Pflicht

Düren : Powervolleys: Punkte sind in Herrsching einfach Pflicht

Jetzt wird es noch einmal so richtig spannend. Für die Volleyballer aus Frankfurt, für die aus Innsbruck und Unterhaching und natürlich die aus Düren. Die SWD Powervolleys haben zwar ihre Hausaufgabe am Samstag eindrucksvoll erledigt, doch die Konkurrenten um den vierten Platz, die deutsch-österreichische Kombination ließ sich einen Tag später auch nicht lumpen: Dank einer bärenstarken Leistung brachten sie den United Volleys Rhein Main in der Rüsselsheimer Großsporthalle die zweite Heimniederlage bei.

Damit wahrten sie ihre Chance, Düren am kommenden Samstag noch vom vierten Platz zu verdrängen. „Die jetzige Situation hat wie jede Medaille zwei Seiten“, sagte Dürens Trainer Stefan Falter. Die eine Seite: Düren kann auf den fünften Platz abrutschen. Die andere Seite: Düren bleibt Vierter, kann aber auch noch auf den dritten Platz klettern.

„Das Ziel ist ein Sieg in Herrsching“, sagt Falter und geht optimistisch die interessante Konstellation an. Eigentlich hätten die Dürener bei einer Niederlage der Alpen Volleys und des sicheren vierten Platzes in dieser Woche das Training ein wenig umgestellt. „Wir hatten überlegt, schon mit Blick auf die Play-off-Runde zu trainieren.“ Jetzt aber wird Falter versuchen, beispielsweise mindestens eine Übungseinheit in einer kleineren Halle zu absolvieren, um Herrschinger Verhältnisse zu imitieren. Denn schließlich wollen die Powervolleys den letzten besten Play-off-Platz behalten, eventuell gar noch den dritten Platz erklettern.

„Wir wollen in Herrsching die drei Punkte einfahren. Und sollte Königs Wusterhausen, das befreit aufspielen kann, bei den Rhein-Main-Volleyballern gewinnen, hätten wir gar doch noch den nicht erwarteten dritten Platz erreicht.“ Und so denken die Dürener nicht daran, Rang vier zu verlieren, sondern gar noch einen Platz höher zu klettern.

Die Ungewissheit, ob denn Düren nur vier Tage nach dem letzten Hauptrundenspiel die erste Play-off-Begegnung in der Arena oder in Österreich austragen wird, beschert auch Teammanagerin Annika Blaeser zusätzliche Arbeit. Froh ist sie, dass das organisatorische Zusammenspiel mit den Alpen Volleys reibungslos funktioniert und dass der „Jägerhof“ in Rölsdorf sich als verlässlicher Partner zeigt: „Die halten uns die Zimmer für beide potenziellen Spieltage frei.“ Klar ist: Sobald am Samstag die genaue Platzierung feststeht, wird Annika Blaeser den „Jägerhof“ informieren: „Damit sie die Zimmer für den nicht benötigten Spieltag doch an Osterurlauber abgeben können.“

(sis)
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