Aachen: Play-off-Viertelfinale gegen Wiesbaden: Das sagen die „Ladies“

Aachen: Play-off-Viertelfinale gegen Wiesbaden: Das sagen die „Ladies“

Zwölf Mal gingen die Ladies in Black Aachen in der Hauptrunde der Volleyball-Bundesliga als Siegerinnen vom Platz, belegten Platz fünf in der Tabelle. Vor den Play-off-Viertelfinalsspielen gegen Wiesbaden fragten wir die Spielerinnen: Mit welchen Erwartungen gehen Sie in die Play-offs? Wie erfolgreich bewerten Sie das Abschneiden in der Hauptrunde? Wie fällt Ihre persönliche Saisonbilanz aus? Die Antworten.

Nummer 1, Kirsten Knip, Libera: Wir können Wiesbaden schlagen, das haben wir bereits in der Hinrunde gezeigt. Nach der Tiebreak-Niederlage am Samstag sind wir noch versessener darauf, das nächste Spiel zu gewinnen. Wenn wir zusammenhalten und unser bestes Volleyball zeigen können, dann kann es für uns bis ins Finale gehen.

Ich glaube an unser Team. Wir schlagen sie, basta, lasst es uns tun! Persönlich habe ich mich zur Führungsspielerin entwickelt, das hat mich und mein Spiel generell besser gemacht. Ich freue mich darauf, mit der Mannschaft den nächsten Schritt zu gehen, das Ende ist noch lange nicht erreicht.

Nummer 2, Lindsay Dowd, Zuspielerin: Ich setze große Erwartungen in unsere Mannschaft in den Play-offs. Wir haben die Ziele erreicht, die wir uns vor der Saison gesetzt haben. Dafür haben wir in der letzten Saisonphase noch einmal extra hart gearbeitet, nun wollen wir nach Ende der regulären Saison auch den nächsten Schritt gehen. Wer uns bei den Spielen sieht, der ahnt, wie viel Engagement und Arbeit wir investieren. Momentan ist mächtig Dampf auf dem Kessel, und das wird auch noch eine Zeit lang so bleiben. Jetzt geht der Kampf richtig los.

Nummer 4, Anna Kalinovskaya, Mittelblockerin: Wir werden mit voller Kraft in diese aufregenden Play-off-Spiele gehen und um jeden Punkt, jeden Satz, jedes Spiel kämpfen. In der Hauptrunde haben wir interessante Spiele gezeigt und uns aus einigen aussichtslosen Situationen herausgekämpft. Dadurch haben wir in der Endabrechnung eine komfortable Ausgangslage für die Play-offs erreicht. Ich bin froh, dass ich die Saison ohne Verletzung überstanden habe, so dass ich vollen Einsatz zeigen konnte. Ich hoffe, dass ich der Mannschaft helfen konnte.

Nummer 5, Tessa Polder, Mittelblockerin: Ich habe ein hervorragendes Gefühl vor den anstehenden Play-offs. Ich glaube wirklich, dass wir es ins Halbfinale schaffen können und da auch sportlich mithalten können. Natürlich hoffe ich, dass wir es darüber hinaus bis ins Finale schaffen. Ich tippe darauf, dass wir gegen Wiesbaden im Viertelfinale in zwei Spielen die Entscheidung schaffen und in die nächste Runde einziehen werden. Ich selbst konnte mein Spiel im Vergleich zum Vorjahr sehr verbessern. Das habe ich natürlich auch Saskia van Hintum und Erik Reitsma zu verdanken, unserem Trainerteam.

Nummer 6, Frauke Neuhaus, Diagonalangreiferin: Ich will ins Halbfinale und bin sicher, dass wir das als Team und mit den besten Fans der Welt im Rücken auch schaffen können. Mit dem Abschneiden der Ladies in Black in der Hauptrunde bin ich insgesamt zufrieden, auch wenn in manchen Spielen für uns noch mehr drin gewesen wäre, und wir hätten mehr Punkte mit nach Hause nehmen können. Aber jetzt stehen wir ja im Viertelfinale, und das Halbfinale winkt.

Nummer 8, Jeanine Stoeten, Mittelblockerin: Mein Fokus liegt erst einmal komplett auf dem ersten Spiel gegen Wiesbaden. Wenn wir unser schnelles Spiel aufs Feld bringen können, wird es eine Schlacht werden, denn der Gegner will ja auch weiterkommen. Wir müssen einfach unserem Spiel vertrauen, unsere Geschwindigkeits- und Größenvorteile nutzen. Zeigen wir unser bestes Spiel, können wir jede Mannschaft in der Liga schlagen. Unser letzter Auftritt in Wiesbaden war nicht gut, wir haben zu viele Eigenfehler produziert. Das müssen wir verbessern, unsere Fehlerquote reduzieren. Wir müssen im Spiel Initiative zeigen und unseren Rhythmus finden.

Nummer 9, Karolina Pila, Außenangreiferin: Leider hatte ich nur wenig Einsatzzeit in der Saison. Dass wir jedes Team schlagen können, haben wir bereits in der Hauptrunde gezeigt. Platz fünf beweist, dass wir Potenzial haben, ambitioniert sind und der Teamspirit stimmt. Zudem haben wir die besten Fans der Welt, bevor ich nach Aachen kam, habe ich noch nie zuvor vor solch einer Kulisse gespielt.

Nummer 10, Nicole Oude Luttikhuis, Außenangreiferin: Wir können jede Mannschaft überraschen und ihr Angst einjagen, gegen uns spielen zu müssen. Schon in der Hauptrunde haben wir ja für einige Überraschungen gesorgt. Schön ist aus meiner Sicht, dass wir auch außerhalb des Platze als Mannschaft, aber auch menschlich weiter zusammengewachsen sind. Ich hoffe, dass wir es schaffen, bei allen Erfolgen und Rückschlägen, die wir erlebt haben, die Zahl der Erfolge deutlich zu erhöhen.

Nummer 11, Jelena Šunji, Diagonalangreiferin: Ich bin aufgeregt, dass es endlich für uns losgeht. Wir können beweisen, dass wir es als Mannschaft schaffen können. Leider ist die reguläre Saison schon vorbei, aber dafür kommt jetzt das Wesentliche. Es wird ein aufregender Kampf werden, und ich bin überzeugt, dass wir es bis ins Finale schaffen können. Ich habe mich in Aachen als Spielerin verbessert und habe mich als Mensch weiterentwickelt. In der Hauptrunde hatten wir unsere Höhen und Tiefen, aber wir haben zum Glück die Kurve noch bekommen.

Nummer 12, Britt Bongaerts, Zuspielerin: Ich habe ein gutes Gefühl vor den Play-offs. Wenn wir unser schnelles Spiel mit weniger Fehlern aufziehen können, werden wir es Wiesbaden richtig schwermachen. Wir sind als Team gewachsen und können in den Play-offs noch etwas draufsatteln. Ich mag es sehr, in Aachen zu spielen. Schade ist nur, dass ich in so einer wichtigen Phase der Saison verletzt ausgefallen bin. Aber ich hoffe, dass ich zu den Play-offs wieder fit bin.

Nummer 13, McKenzie Adams, Außenangreiferin und Kapitänin: Meine Einstellung ist, immer das Beste zu geben. Wir hatten eine gute Saison, die es uns ermöglicht hat zu wachsen und bis in die Play-offs durchzuhalten. Ich hoffe, dass wir den Weg bis zum Ende gehen und um den Titel mitspielen. Wir werden alles geben und einen harten Kampf abliefern. Wenn wir unser Spiel im Griff behalten, werden wir erfolgreich sein. Für mich war es eine klare Verbesserung im Verglich zum Vorjahr. Ich konnte Fähigkeiten verbessern und habe mich mit Hilfe unserer Trainer und meiner Teamkolleginnen zu einer kompletteren Spielerin entwickelt.