Düren: Letztes Aufgebot bei Evivo

Düren: Letztes Aufgebot bei Evivo

Die Sorgenfalten auf der Stirn von Sven Anton sind derzeit ziemlich tief. Vor der nächsten Aufgabe in der Volleyball-Bundesliga plagen den Trainer von Evivo Düren Personalprobleme.

Ob es große Personalprobleme werden, wird sich wohl erst am Samstag, kurz vor 14.30 Uhr herausstellen. Dann erst dürfte Anton wissen, welche seiner Spieler ihm definitiv zur Verfügung stehen, wenn es in der Arena Kreis Düren gegen den Tabellenletzten, die RWE Volleys Bottrop, geht. Niklas Rademacher steht nach mehreren Operationen an Hüfte und Knie noch nicht vor einer Rückkehr ins Team. Alexander Mayer wird wahrscheinlich geschont werden. Den 23-Jährigen plagen Schulterbeschwerden, die medizinische Abteilung hat zu einer Pause geraten.

Zudem hat Jan Umlauft in dieser Woche im Training gefehlt. Der Kapitän musste das Bett hüten. Volleyball-Experten werden es gemerkt haben: Rademacher, Mayer und Umlauft spielen auf der selben Position, im Außenangriff. Sollten alle drei ausfallen, dann stünden nur noch Ren Reinaerts und der junge Nikolai Kracht bereit, um die beiden Positionen auf dem Feld zu bekleiden. „Ich hoffe sehr, dass zumindest Jan spielen kann”, sagt Anton. Denn sonst hätte der Trainer keine Wechselmöglichkeit mehr.

Und das in einem Spiel, vor dem Anton warnt. Trotz des letzten Tabellenplatzes der Bottroper. „Sie habe eine gute Mannschaft. Ich weiß nicht, warum sie da unten stehen”, macht der Evivo-Trainer deutlich, dass er dem Lokalrivalen mehr zutraut.