Ladies in Black und die Finanzprobleme

Kommentar zu den Ladies in Black : Fehlende Professionalität

Nicht zum ersten Mal stehen die Aachener Bundesliga-Volleyballerinnen offensichtlich mit dem Rücken zur Wand. Bereits 2016 mussten die Ladies wegen des Alemannia-Erbes den Insolvenzantrag stellen. Diesmal scheinen die Schwierigkeiten hausgemacht.

Dabei schien in der anstehenden Saison nach zwei dritten Plätzen in der Meisterschaft in Folge der Anschluss an die großen Klubs geschafft – und mit etwas Glück durchaus (noch) mehr drin zu sein.

Doch das generelle Problem ist, dass die Professionalität, die die Mannschaft sportlich aufs Feld bringt, deutlich größer ist, als das Vermögen beim wirtschaftlichen Handeln. So bringt fehlende Professionalität in diesem Bereich das Projekt „Volleyball made in Aachen“ ins Wanken. Doch Probleme mit den Grundrechenarten sollten der letzte Grund für ein Scheitern sein

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