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Ladies in Black Aachen verpflichten Leonie Schwertmann

Ersatz für Hougaard-Jensen : Ladies in Black verpflichten Leonie Schwertmann

Weil Paulina Hougaard-Jensen voraussichtlich lange fehlen wird, hat Volleyball-Bundesligist Ladies in Black noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen: Mittelblockerin Leonie Schwertmann kommt aus Paris.

Eigentlich waren die Kaderplanungen der Ladies in Black abgeschlossen. Wie der Verein in einer Pressemitteilung am Freitag mitteilt, stellte sich bei medizinischen Untersuchungen von Paulina Hougaard-Jensen allerdings heraus, dass in der Vergangenheit eine Verletzung nicht richtig behandelt beziehungsweise auskuriert wurde. Das mache eine entsprechende Behandlung nötig. Die Verantwortlichen des Bundesligisten rechnen auf keinen Fall vor dem neuen Jahr, eher zur Saison 2021/22, mit einer Rückkehr der Dänin.

Als adäquaten Ersatz konnte Sportdirektor Sebastian Gutgesell jetzt Leonie Schwertmann gewinnen. Sie ist die vierte deutsche Spielerin im Kader der Aachenerinnen.

Ein „Kind der Bundesliga“

Die 26-jährige Münsteranerin ist ein „Kind der Bundesliga“. 2010 kam die damals 16-Jährige in das Volleyball-Internat des USC Münster und spielte im Nachwuchsteam des USC in der 2. Liga. Von 2012 bis 2017 war die 1,90 Meter große Mittelblockerin dann fester Bestandteil des Bundesligakaders der Unabhängigen, in den vergangenen beiden Jahren sogar als Mannschaftskapitänin.

Es folgten zwei Spielzeiten in Bayern bei den Roten Raben Vilsbiburg, wo sie zuletzt ebenfalls ihr Team als Kapitänin aufs Feld führte. In der vergangenen Saison kam dann der erste Wechsel ins Ausland zu Les Mariannes Paris.

Neben sieben Saisons in der Volleyball-Bundesliga bringt Schwertmann auch jede Menge internationale Erfahrung mit: Bislang stehen 75 Länderspiele mit verschiedenen Jugendnationalmannschaften sowie über 50 Länderspiele mit der deutschen A-Nationalmannschaft (seit 2014) zu Buche.

„Ich freue mich riesig, hier in Aachen zu sein. Ich wollte wieder in die Volleyball-Bundesliga zurück. Aachen und die besondere Fankultur kenne ich natürlich schon durch zahlreiche spannende NRW-Duelle mit dem USC Münster. Mit Mareike Hindriksen und Jana-Franziska Poll habe ich in der Nationalmannschaft gespielt. Wir sind auf einer Wellenlänge. Ich freue mich wahnsinnig auf meine neue Mannschaft, auf Aachen. Ich sehe die sportlichen Ambitionen und Potenziale. Hier entsteht was! Und ich möchte meine Erfahrungen und Stärken ins Team einbringen", sagte Leonie Schwertmann zu ihren ersten Eindrücken.

Auch wenn Leonie nun „verspätet“ zum Team stößt, sollte ihr die Eingewöhnung nicht schwer fallen. Das sieht auch Sportdirektor Sebastian Gutgesell so: „Mit Leonie konnten wir eine erfahrene Bundesligaspielerin verpflichten. Wir freuen uns sehr, dass sie sich für uns entschieden hat."

(LiB/red)