Ladies in Black Aachen verlieren gegen VfB Suhl Lotto Thüringen

Revanche des VfB Suhl: Die Ladies in Black müssen sich nach fünf Sätzen geschlagen geben

Was für eine Revanche: Der VfB Suhl, der den Ladies in Black Aachen vor einer Woche im Pokal-Viertelfinale nach einer Zwei-Satz-Führung im Tiebreak unterlag, drehte in der Volleyball-Bundesliga den Spieß rum.

Diesmal gingen die Aachenerinnen mit 2:0-Sätzen in Führung – und mussten sich am Ende mit 2:3 geschlagen geben. Die Ladies gingen trotz der strapaziösen Portugal-Reise im CEV-Challenge-Cup vor 1030 Zuschauern deutlich konzentrierter in die Begegnung als noch vor Wochenfrist.

Bei 7:6 gingen die Ladies im ersten Durchgang erstmals in Führung, bauten diese kontinuierlich aus und gewannen den Satz ebenso ungefährdet mit 25:18 wie den zweiten, der mit 25:21 an die Mannschaft von Trainerin Saskia van HIntum ging. Doch dann kam das Team aus Thüringen mit ebenso frischem Mut aus der Zehn-Minuten-Pause wie die Aachenerinnen in der Pokalbegegnung.

„Die Worte des Trainers können da wenig ändern, die Spielerinnen müssen an sich glauben“, wollte Suhls Coach Mateusz Zarczynski keinen Loorbeer ernten. Die Ladies wurden förmlich überrollt, mussten nach dem 15:25 in den vierten Satz. Der verlief deutlich ausgeglichener, trotzdem hatten die Gäste das bessere Ende für sich und erzwangen mit dem 26:24 den Tiebreak.

Erneut rannten die Aachenerinnen der Suhler Führung hinterher, konnten das Ergebnis zwar noch enger gestalten, Aber der ins Aus geblockte Angriff der Suhler Außenangreiferin Claudia Steger brachte das 15:13 für den VfB.

Einen psychologischen Knacks für das Europapokal-Rückspiel am Mittwoch befürchtet Aachens Trainerin jedoch nicht: „Man darf keinen Gegner unterschätzen, aber alle Spielerinnen müssen daran mitarbeiten, zum Erfolg zu kommen.“

(rom)
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