Ladies in Black Aachen reisen mit Personalproblemen zum Dresdner SC

Aachenerinnen mit Personalproblemen nach Dresden : Viele Fragezeichen bei den Ladies

Die Bundesliga-Volleyballerinnen aus Aachen gastieren am Mittwochabend beim Dresdner SC. Diagonalangreiferin Maja Storck fällt aus.

So muss sich die 48-Jährige für eine schlagkräftige Formation wieder etwas Neues einfallen lassen, denn auch Taylor Agost, im Tandem mit Zuspielerin Denise Imoudu die Alternative auf der Diagonalposition, hat gerade erst ihre Schulterverletzung überwunden, und es ist fraglich, ob die US-Amerikanerin schon über die volle Distanz gehen kann. Außenangreiferin Nicole Oude Luttikhuis kam dagegen stark aus der Verletzungsunterbrechung zurück und stabilisierte vor allem die Annahme auf Aachener Seite.

Nimbus der Unschlagbarkeit verloren

Darüber hinaus ist besonders bitter, dass gegen die Mannschaft von Trainer Alex Waibl personelle Ausfälle am leichtesten zu verschmerzen sind, da man ohnehin chancenlos gegen dieses Spitzenteam ist. Doch in der aktuellen Saison hat der Tabellendritte Dresden den Nimbus der Unschlagbarkeit verloren und musste einige Rückschläge hinnehmen. Herausragend war wohl vor 14 Tagen die Tiebreak-Niederlage gegen Aufsteiger Straubing vor eigenem Publikum. Auch am vergangenen Wochenende schafften die Dresdnerinnen gegen den Tabellenvorletzten Schwarz-Weiß Erfurt nur einen Viersatz-Sieg mit Ach und Krach.

Das Hinspiel in Aachen brachten die Dresdnerinnen dagegen souverän über die Bühne, schlugen die Ladies in Black klar in drei Sätzen. Bereits bei diesem Aufeinandertreffen wurde offensichtlich, was auch die zurückliegende Begegnung in Vilsbiburg entschied: Die Aachener Angreiferinnen brauchten einfach zu viele Chancen, um den Ball in der gegnerischen Hälfte unterzubringen.

Die Außenangreiferinnen Jodie Guilliams (23 Prozent) und
Marrit Jasper (22 Prozent) hatten keine Erfolgsquoten, die der gegnerischen Abwehr größere Kopfschmerzen bereiten würden. Das sah auf Dresdner Seite bei der 71-minütigen Begegnung Mitte November ganz anders aus: Lena Stigrot und Nicola Radosova kamen auf Quoten von 58 beziehungsweise 41 Prozent und steuerten damals insgesamt 24 Punkte zum Auswärtserfolg bei.

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