Düren: Evivo will mit Kampf und Spaß den SC Moers bezwingen

Düren: Evivo will mit Kampf und Spaß den SC Moers bezwingen

Auch wenn die jüngsten Ergebnisse mehr oder weniger erklärbar sind, fällt die Bilanz wenig positiv aus. Von den jüngsten vier Partien hat Volleyball-Bundesligist Evivo Düren drei verloren. Gegen Spitzenmannschaften aus Berlin und Unterhaching scheiterte Düren knapp und unglücklich.

In Bühl gab es eine knappe, vor allem unnötige Niederlage. Am Samstag ist der Moerser SC in der Arena Kreis Düren zu Gast. Und Düren steht gegen den Tabellenvierten mächtig unter Zugzwang.

„Der Druck ist da. Keine Frage”

Während der MSC sich eine Niederlage erlauben kann, ohne viel Boden zu verlieren, könnte Evivo im Falle einer Niederlage böse abrutschen. Auf Platz sechs steht die Mannschaft derzeit und ist gerade einmal zwei Punkte besser als die Netzhoppers Königs Wusterhausen und der TV Rottenburg dahinter. „Der Druck ist da. Keine Frage”, bestätigt Trainer Sven Anton. Doch Anton lenkt den Blick seiner Mannschaft derzeit auf Detailarbeit. Im Angriff war die Mannschaft in Bühl zu schwach und hat deswegen verloren. Der eigene Angriff war deswegen der Schwerpunkt in den vergangenen Trainingstagen. „Im Training haben wir gesehen, dass wir es können”, so Anton. „Jetzt müssen wir das auch im Spiel umsetzen. Dann werden wir gewinnen.”

Platz sechs ist für Düren das absolute Minimalziel. Platz sieben und acht bedeuten zwar auch die Playoff-Teilnahme. Allerdings sind die Gegner dann die beiden Erstplatzierten nach der Normalrunde. Das werden vermutlich der VfB Friedrichshafen und Generali Haching sein - in welcher Reihenfolge auch immer. Ein solches Los würde höchstwahrscheinlich das unbefriedigend frühe Aus im Viertelfinale bedeuten. Im Falle von Platz sechs hieße der Gegner SCC Berlin. Zwei Mal hat Düren in dieser Saison gegen die Hauptstädter verloren - zwei Mal war es äußert knapp. Platz fünf beschert den Vierten als Viertelfinalgegner. Und das dürfte der Moerser SC sein.

Wenn es dieser fünfte Rang am Ende werden sollte, dann hieße der Gegner wohl Moers. Und Evivo ginge mit dem Gefühl eines Sieges im jüngsten Aufeinandertreffen in die Partie. „Moers steht nicht zu Unrecht auf Platz vier”, warnt jedoch Abwehrchef Fabian Kohl vor der Mannschaft vom Niederrhein. „Sie machen sehr wenig leichte Fehler. Das bedeutet, dass wir sie mit gutem Spiel dazu zwingen müssen.” Das hat Evivo schmerzlich erfahren müssen, als die Mannschaft in der Hinrunde auswärts gegen den MSC ein glattes 0:3 hinnehmen musste. „Zu Hause haben wir gegen jede Mannschaft eine Chance. Vor allem dann, wenn wir einen guten Tag haben”, so Kohl. Kampf und Krampf herrschten in Bühl vor, gegen Moers sollen es Kampf und Spaß sein.

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