Düren: Evivo will ins Halbfinale

Düren: Evivo will ins Halbfinale

An die großen Namen denkt beim Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren derzeit niemand. Stattdessen macht Spielmacher Ilja Wiederschein eine Rechnung auf, in der die Favoriten gar nicht auftauchen.

„Es geht um die verbleibenden ein, zwei Plätze im Halbfinale”, sagt der 32-Jährige, der beim 3:0 über Bad Dürrenberg/Spergau neben Abwehrchef Fabian Kohl aus einer starken Dürener Mannschaft noch heraus ragte.

Platz eins und zwei seien vergeben an Friedrichshafen und Haching. Und um die ein, vielleicht zwei Plätze werden sich neben Evivo höchstwahrscheinlich die Netzhoppers Königs Wusterhausen und TV Rottenburg „prügeln”. Und vielleicht noch der SCC Berlin - falls es den Hauptstädtern nicht gelingt, Platz drei früh zu sichern.

„Wir können im Moment zufrieden sein, denn wir sind auf einem guten Weg”, sagt der Mann, der seit 2004 an der Rur die Fäden zieht. Den Weg muss die Mannschaft, die am Sonntag erstmals in die Nähe des Leistungsvermögens gekommen ist, das Trainer Sven Anton als 100 Prozent ansieht, weiter gehen. Jetzt warten die Netzhoppers.

In Brandenburg muss die Truppe von Trainer Sven Anton noch mehr beweisen. Kampfgeist, Aufschlag und Annahme müssen sich mit Spielkultur mischen. Zum Heimspiel gegen Moers werden mehr Besucher kommen als die 1300 am Sonntag. Zum einen, weil Duelle mit Moers immer brisant sind. Zum anderen, weil die 1300 berichten werden, dass es in Düren wieder so war wie früher: Intensiv, laut und mit Leidenschaft.