Düren: Evivo schlägt Bühl mit 3:0

Düren: Evivo schlägt Bühl mit 3:0

Dem Geschäftsführer fiel ein Stein vom Herzen: „Wer weiß, wie das Spiel ausgegangen wäre, wenn wir den ersten Satz verloren hätte”, fragte sich Rüdiger Hein und stellte zufrieden fest: „Dann aber hat sich das Team stabilisiert und verdient gewonnen.”

Und auch der Sportliche Leiter atmete auf: „Die Mannschaft hat sich gegen einen starken TV Bühl hervorragend gehalten, gut verteidigt und auch dank eines Christian Dünnes verdient gesiegt”, resümierte Goswin Caro.

In Zahlen liest sich der Erfolg, den der Volleyball-Bundesligist Evivo am Sonntagabend in der Arena vor 1400 Zuschauern gegen das Team mit den beiden früheren Dürenern Heriberto Quero und Vladimir Rakic einfuhr, so: 3:0 (35:33, 25:21, 25:19).

Von der ersten Minute an war deutlich, dass die Spieler des dreifachen deutschen Vizemeisters die Europapokalniederlage von Antwerpen vergessen machen wollten. Sie zogen auf 14:8 davon. Doch dann riss wieder der Faden. Bühl glich zum 17:17 aus. Noch einmal setzte sich Düren ab, hatte auch den ersten Satzball. Doch der TV konterte mit acht eigenen Satzbällen.

Beide Teams leisteten sich im Bemühen, mit den Aufschlägen Druck zu machen, etliche Fehler. Nach knapp 39 Minuten erlaubten sich Nicolai Kracht und Christian Dünnes keinen Fauxpas: Der Außenangreifer und die Diagonalangreifer sicherten den Satz.

Und dieses 1:0 ließ das Selbstvertrauen der Hausherren wachsen. „Wir hatten zwar auch gegen Bühl schwächere Phasen, aber wir waren selbstbewusster im Gegensatz zur Antwerpen-Partie, haben besser gespielt, haben weniger Eigenfehler produziert”, nannte Libero Fabian Kohl Gründe, die zum dritten (Heim-)Sieg führten.

Die enge Liga

So durfte sich Evivo im dritten Satz den Luxus erlauben, Bühl von 18:12 auf 18:16 heranziehen zu lassen. Denn es hatte Christian Dünnes. Diese Phase zeigte aber auch: „Wir haben wieder gesehen, wie sehr, sehr eng die Liga ist. Und deshalb musst du immer voll konzentriert und voller Engagement die Spiele bestreiten, sonst verlierst du gegen Teams wie Bühl”, freute sich Anton, dass sich seine Mannschaft aus den Wellentälern wieder herauszog. Oder wie es Kohl formulierte: „Wir hatten heute keine richtigen Leistungseinbrüche wie in Antwerpen.” Am Mittwoch wollen Dürens Libero & Co. an die Bühl-Leistung gegen Antwerpen anknüpfen.

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