Düren: Evivo hat eine Rechnung offen

Düren: Evivo hat eine Rechnung offen

Den Jahreswechsel haben die Volleyballer von Evivo Düren aus sportlichen Gründen nicht in bester Erinnerung. Das letzte Spiel 2010 verloren sie deutlich. 0:3 nach 22:25, 19:25, 16:25 gegen die Netzhoppers aus Königs Wusterhausen.

„Das schlechteste Spiel in den vergangenen zehn Jahren”, denkt Evivos Co-Trainer Björn-Arne Alber noch immer an die Niederlage in der Arena Kreis Düren, die zu Pfiffen der Fans führte.

Nun könnten Personalprobleme als eine Erklärung angeführt werden: Diagonalangreifer Christian Dünnes fehlte wie auch Libero Fabian Kohl und Mittelblocker Stefan Hübner, als Evivo im Kampf um den vierten Platz seinen Heimnimbus verlor.

Am Sonntag steht die Revanche an: „Wir haben noch eine Rechnung offen!”, stellt Alber nüchtern fest. Ab 16 Uhr schmettern und baggern Dürens Volleyballer vor den Toren Berlins gegen die Mannschaft des früheren Evivo-Coaches Mirko Culic. Eine schwere, aber keineswegs unlösbare Aufgabe muss der Tabellenfünfte beim Tabellenachten meistern.

Wichtig wird es sein, dass Düren wie bisher eigentlich immer in der Saison seine starke Arbeit in Block- und Feldabwehr abrufen kann. Mit der Rückkehr von Hübner, den Alber trotz der langen Zwangspause mit Jaromir Zachrich bereits zu den besten sechs Mittelblockern der Liga zält, ist Düren am Netz noch besser geworden. Wichtig wird auch sein, dass die Annahme sicher steht. Denn der erste Ballkontakt ist von großer Bedeutung für ein variables und gefährliches Angriffsspiel.

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