Düren: Evivo: Das gute Verhältnis soll keine Trübung erfahren

Düren: Evivo: Das gute Verhältnis soll keine Trübung erfahren

Nach dem Wirbel um das hitzige Meisterschaftsspiel zwischen den Volleyball-Bundesligisten TV Rottenburg und Evivo Düren bemühen sich die Verantwortlichen beider Seiten, die Wogen zu glätten.

Rüdiger Hein, der Geschäftsführer von Evivo Düren, und Jörg Papenheim, der Manager des TV Rottenburg, haben miteinander telefoniert und sind übereingekommen, dass nichts das gute Verhältnis zwischen den beiden Klubs trüben soll. Die hitzige Atmosphäre am Samstag sei eine einmalige Angelegenheit gewesen. Jeder wisse, dass Hans Peter Müller-Angstenberger ein eloquenter und intelligenter Mensch sei, dass er als Trainer aber genauso extrovertiert sein.

Hein sagte zwar, dass sich der Rottenburger Coach deshalb an der Seitenlinie auf einem schmalen Grad bewege, er glaubt aber auch, dass sich Müller-Angstenberger selbst hinterfragen wird. TVR-Manager Jörg Papenheim brach eine Lanze für seinen Coach: „Er fordert nie auf, den Gegner anzumachen, ihn beispielsweise auszupfeifen.”

Hein und Papenheim sind stolz auf die Volleyball-Fanszene in Deutschland. Deshalb verurteilen sie auch klar den „Stinkefinger” eines Rottenburger Jugendlichen gegenüber Dürens Libero Bann.

Mit Blick auf das Rückspiel brauchen sich die Verantwortlichen keine Sorgen zu machen: „Wir haben die Begegnung beim TVR abgehakt. Da ging es zwar hitzig zu, aber das ist Schnee von gestern. Das Rückspiel wird eine ganz normale Partie für uns sein”, sagte Stefan Kriebs, ein Sprecher des Evivo-Fanclubs „Moskitos”.

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