Düren: Volleyball nicht nur mit den Händen, sondern auch mit den Füßen

Düren: Volleyball nicht nur mit den Händen, sondern auch mit den Füßen

Mit einer Premiere wartet der Beach-Cup der Dürener Kreisbahn auf: Am Samstag und Sonntag bewegen die Aktiven den Volleyball auf dem Rathaus-Vorplatz nicht nur mit den Händen über das Netz, sondern auch mit den Füßen.

Denn zwei Turniere finden statt: Das Beach-Volleyball-Turnier und das Foot-Volley-Turnier. Vorreiter der Sportart ist Markus Dieckmann. Einst einer der Besten der europäischen Größen, hat er sich seit seinem Karriereende dem Foot-Volley verschrieben.

Bei dieser Art des Beach-Volleyballs darf das Spielgerät mit allen Körperteilen mit Ausnahme der Hände gespielt werden. Im vergangenen Jahr begeisterten Dieckmann und seine Mitstreiter das Dürener Publikum in einem Demonstrationsspiel mit technischen Kabinettstückchen, die leicht aussehen, aber nicht leicht zu erlernen sind: „Selbst gestandene Bundesliga-Fußballer würden sich wegen des Sandes lange schwertun”, sagte Dieckmann. In diesem Jahr findet nun ein Turnier statt. Es beginnt Samstag gegen 15 Uhr, endet am Sonntag vor den Finalspielen des eigentlichen DKB-Beach-Cups, die ebenfalls gegen 15 Uhr angepfiffen werden.

Im Feld der 16 Beach-Volleyballer beiderlei Geschlechts fehlen wegen eines internationalen Turniers zwar kurzfristig die Mitglieder der deutschen Nationalteams, doch treten zahlreiche Beacher an, die in den deutschen Ranglisten bei den Frauen und Männern unter den ersten zehn Teams platziert sind. Und es sind Spieler dabei, von denen Turnierdirektor Bernd Werscheck sagt: „Sie können ohne weiteres in die Fußstapfen unserer jetzigen deutschen Teams der internationalen Spitzenklasse treten.”

An beiden Tagen beginnt das Turnier um 11 Uhr.

Mehr von Aachener Nachrichten