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Jülich/Hoengen: „Unfaire Methoden der Highsociety”

Jülich/Hoengen : „Unfaire Methoden der Highsociety”

Die neue Saison in der Tischtennis-Bundesliga ist gerade wenige Tage alt, da werden die ersten Vorwürfe laut. Die Kritik kommt vom Ehrenpräsidenten der SIG Combibloc Jülich/Hoengen, Arnold Beginn, der die Topklubs der Wettbewerbsverzerrung bezichtigt.

Sie schonen gegen die Aufsteiger ihre Spitzenspieler, setzen sie in allen anderen Partien aber ein. So gelang Fulda-Maberzell am Wochenende ein sensationeller 6:3-Erfolg gegen Meisterschaftsfavorit Grenzau, der seine Nr. 1 Cheung Yuk nicht aufgeboten hatte. Auch Neuling Werder Bremen hatte Borussia Düsseldorf - ohne Michael Maze - am Rande einer Niederlage (4:6).

„Natürlich gab es schon immer Spieler, die nicht die ganze Saison über zur Verfügung standen, auch bei uns. Aber sie wurden niemals gezielt eingesetzt, wie es jetzt den Anschein hat. Ich vermute sogar, dass dieses Vorgehen Bestandteil der neuen Verträge ist”, erklärt Arnold Beginn die in seinen Augen unfairen Methoden der „Highsociety” im Oberhaus. Und er entlarvt die Konkurrenz.