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Jülich: Trendwende in Jülich: 5:5 gegen Frickenhausen

Jülich : Trendwende in Jülich: 5:5 gegen Frickenhausen

Auf der Zielgeraden der Hinrunde in der Tischtennis-Bundesliga hat die SIG Combibloc Jülich/Hoengen ihr Leistungstief überwunden.

Nach dem 5:5 gegen den hoch gehandelten, aber in dieser Saison bislang enttäuschenden TTC Frickenhausen beendet das Team aus dem Grenzland am Sonntag (14.30) beim amtierenden Meister in Grenzau die erste Serie.

Die Angst vor der vierten Niederlage in Folge war in der Jülicher Nordhalle greifbar. „Dann wirds eng”, hatte Geschäftsführer Josef Steffens vor dem ersten Service die Stimmung innerhalb des Fusionsklubs skizziert.

Doch genau in dieser Situation zeigte die Mannschaft Charakter und packte gegen Frickenhausen kräftig zu.

Wobei Jülich/Hoengens Teamchef Christian Dreher die 550 Zuschauer und auch den Gegner mit seiner Aufstellung für die Einzel überraschte.

Nicht He Ruining spielte an Nummer 4, obwohl er an der Seite von Tomasz Krzeszewski im Doppel erfolgreich gewesen war, sondern Piotr Szafranek kam zu seinem ersten Einsatz.

Und der Pole machte seine Sache gegen den deutschen Nationalspieler Peter Franz ausgezeichnet und gewann in drei Sätzen.

Auffallend war an diesem Donnerstagabend die Ausgeglichenheit im Jülich/Hoengener Team. Erstmals seit Wochen war wieder etwas wie Mannschaftsgeist zu spüren. Und prompt kehrte auch der Erfolg an die Rur zurück.

In Grenzau wird es am Sonntag mit Sicherheit nicht einfacher. Obwohl es in den letzten Jahren viele knappe und unglückliche Niederlagen im Westerwald gab.

Doch die Mannschaft tritt ohne Erfolgsdruck an. Schon ein Remis käme einer Sensation gleich.