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Aachen: TK Kurhaus kann Joker Levinsky ausspielen

Aachen : TK Kurhaus kann Joker Levinsky ausspielen

Neben den Rackets muss der TK Kurhaus ein weiteres Gepäckstück für die Fahrt nach Sundern verstauen: Der Rechenschieber fährt mit.

„Wir müssen ein paar Punkte holen und Sonntag Karlsruhe schlagen. Aber es gibt viele Varianten”, erläutert der Teamchef des Tennis-Bundesligisten, Alexander Legsding, die unübersichtliche Ausgangslage im Kampf um die Play-Offs. Am Freitag ab 13 Uhr sollen es beim amtierenden Meister nach Möglichkeit drei Punkte für die plötzlich wichtige Matchbilanz werden. Mindestens.

Ein möglicher Kandidat für zählbaren Erfolg ist Martin Vassallo. Beim 1:8 im Hinspiel unterlag ein glückloser Vassallo dem Spanier Albert Montanes nur knapp. Jan Frode Andersen spielt gegen Lars Burgsmüller. Beim letzten Tourtreffen triumphierte der Norweger.

Gesetzt im Lambertz-Team sind zudem Santiago Ventura und Konstantinos Economidis. Bei den verbleibenden Einzeln, will sich der Teamchef aber noch nicht in die Karten schauen lassen. Mit Jaroslav Levinsky könnte Legsding einen neuen Joker ausspielen. Levinsky ist ausgemachter Doppelspezialist. Sein Debüt für Kurhaus hatte sich übrigens höchst kurios verzögert: Beim Challenger in San Marino war er in einen Unfall mit dem offiziellen Fahrdienst verwickelt.

Fakt ist, dass Blau-Weiß Sundern keine Punkte mehr verschenken kann. Neben Montanes und Burgsmüller werden unter anderem Alexander Waske und Tomas Behrend aufgeboten. „Wir sind aber optimistisch, dass wir unser Ziel erreichen”, sagt Legsding. Mit einem Auge schielen die Aachener nach Neuss. Gewinnen dort die Gastgeber gegen Karlsruhe reicht ein deutlicher Aachener Sieg am Sonntag (11 Uhr auf der Kurhaus-Anlage) gegen jene Badener, um ins Halbfinale vorzustoßen.