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Dillenburg: Tischtennis: Belgier steht nicht im SIG-Team

Dillenburg : Tischtennis: Belgier steht nicht im SIG-Team

Philippe Saive lehnte entspannt an einem Pfeiler hinter der Tribüne. „Ich würde mich heute auch nicht spielen lassen”, sagte die Nr. 3 des Tischtennis-Bundesligisten SIG Combibloc Jülich/Hoengen.

„Es ist wichtig, dass für uns unsere drei Besten spielen.” Und zu diesen zählt der 32 Jahre alte Belgier derzeit nicht.

Deshalb bot Teamchef Christian Dreher im Viertelfinalspiel der Pokalendrunde in Dillenburg gegen Gönnern auch Trinko Keen, Lars Hielscher und Tomasz Krzeszewski auf. Das Spiel dauerte bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe noch an.

„Das ist Sport”, stellt Philippe Saive emotionslos fest. „Jeder hat mal eine Formkrise. Ich werde noch mehr und besser trainieren und wieder bessere Leistungen bringen.”

Zehn Bundesligaspiele, sieben Niederlagen - eine trostlose Bilanz. Dabei hatten die Verantwortlichen so viel von Saive erwartet. Zusammen mit Krzeszewski sollte er im unteren Paarkreuz der Garant für eine gute Saison sein. „Ich habe auch keinen Spaß daran zu verlieren und werde das auch wieder ändern”, gibt sich Saive kämpferisch.

Als erste Teams zogen am Freitag Ochsenhausen (3:1 über Plüderhausen) und Düsseldorf (3:1 über Frickenhausen) ins Halbfinale ein, wo sich am Samstag aufeinander treffen.