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Jülich/Tegernheim: Tegernheim lässt TTC Jülich „definitiv” den Vorrang

Jülich/Tegernheim : Tegernheim lässt TTC Jülich „definitiv” den Vorrang

„Wir bleiben definitiv in der 2. Bundesliga. Wir werden nicht aufsteigen. Das ist zwar traurig, aber wir machen keine finanziellen Klimmzüge. Wir machen nichts, was den Verein zerreißen würde.” Klare Aussage von Horst Reitmeier, Manager und Abteilungsleiter des FC Tegernheim.

Damit steht fest, dass der Tischtennisclub Jülich weiterhin für die 1. Bundesliga planen kann.

Auch wenn der sportliche Abstieg so gut wie feststeht. Dass Reitmeier in der Szene als integerer Mann gilt, betont TTC-Ehrenpäsident Arnold Beginn. „Sein Wort genügt mir, ich bin mir todsicher, dass ich jetzt für die 1. Liga planen kann.” Somit greifen zum ersten die Verträge mit Jakub Kosowski und Marcos Freitas.

Zudem steht der Japaner Taku Takakiwa auf Beginns Wunschliste. Die Nummer 1 des Zweitligisten Post SV Hagen, derzeit Achter der 2. Bundesliga Nord, hat eine Bilanz von 17:7. „Der passt hervorragend in mein Konzept”, meint der TTC-Ehrenpräsident, der sich sicher ist, auch eine schlagkräftige neue Nummer 1 verpflichten zu können.

Was die Planungen für die 31. Bundesliga-Saison anbelangt, gehen seine Vorstellungen und die „seiner” beiden Trainer allerdings auseinander. „Dimmig und Gollnow wollen langfristig planen. Ich dagegen möchte in der neuen Saison nur die Klasse halten, um in dieser Zeit eine sehr gute Mannschaft zusammen stellen zu können.”