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Düren: Sven Antons Auftritt macht den Dürener Sieg perfekt

Düren : Sven Antons Auftritt macht den Dürener Sieg perfekt

Auftritt Sven Anton! Es steht 23:20 für Moers im dritten Satz. Drei unerreichbare Aufschläge von Anton später: Ausgleich.

Der nächste Ball bleibt an der Netzkante hängen! Es wäre auch zu schön gewesen. Zum glatten 3:0 (25:22, 25:23, 26:24) Evivo Dürens gegen den Gast reichte es dennoch.

Weil Moers´„One-man-Show” Georg Grozer jr. von einer Grippe geschwächt nur ein Schatten seiner selbst war. Sein Aufschlag nach Antons Fehlversuch landet im Aus. Sein nächster Angriffsschlag zum 26. Dürener Punkt auch.

„Georg konnte nur einmal in der vergangenen Woche trainieren. Und er ist ein junger Spieler und steht unter großem Druck”, nahm Moers´ Trainer Igor Arbutina seinen Starspieler in Schutz.

Schon Grozers Zeichensprache auf dem Feld war eindeutig gewesen. Immer wieder stützte er vornübergebeugt die Arme auf den Knien ab.

Evivo-Trainer Bernd Werscheck hatte nach dem „Grozer-Aufschlag-Festival” im Hinspiel die Sicherheitsvariante gewählt. Sven Dick nahm für Christian Dünnes an. Eine Taktik, die sich lange bewährte.

Erst als der dritte Satz verloren zu gehen drohte, brachte Werscheck Anton für Elsner und Dünnes für Dick. „Ich musste am Netz Druck machen”, hatte der Trainer richtig erkannt.

Die Genannten handelten in seinem Sinn und machten die „big points”. „Dürens Punkte in der Endphase waren kein Zufall, sondern Folge des Drucks”, suchte Jochen Neumann, junger Moerser Libero mit Dürener Herkunft, fair keine Ausreden.

Der Sieg festigt Dürens dritten Rang in der Top-Liga-Runde. Davor rangeln Berlin und Friedrichshafen jetzt punktgleich um die Spitze. Die Berliner brachten den „Häflern” mit 3:1 die erste Saisonniederlage bei.