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Aachen: Stadt zieht positives WM-Fazit

Aachen : Stadt zieht positives WM-Fazit

„Es waren 14 wunderbare Tage. Die WM war ein Traum. Jeden Tag gingen positive Botschaften von Aachen aus in die Welt.” So begann Aachens Oberbürgermeister Jürgen Linden sein Fazit der Weltreiterspiele, die am Sonntag zu Ende gegangen waren.

Sein Dank ging vor allem an den Aachen-Laurensberger Rennverein ALRV, den Organisator der Reit-WM, dem der Oberbürgermeister eine „unglaublich professionelle Leistung bis ins Detail” bescheinigte.

ALRV-Präsident Klaus Pavel wiederum war voll des Lobes über die Stadt und die Aachener. Letztere seien ein phantastisches Publikum gewesen, sie hätten eine Begeisterung an den Tag gelegt, die man so noch nirgendwo erlebt habe. Die Reit-WM habe in dieser Stadt eine Aufbruchstimung erzeugt, die man jetzt gemeinsam nutzen solle, „um die Stadt nach vorne zu bringen”.

Pavels Lob richtete sich aber auch direkt an den Oberbürgermeister. Die Stadt habe mit dem Kulturprogramm in der Aachener Innenstadt einen „Superjob” gemacht. „Es war ganz hervorragend, was die Stadt 14 Tage lang an Kultur geboten hat.” Partner der Stadt beim Kulturprogramm waren der Märkte- und Aktionskreis City e.V. MAC und der Zeitungsverlag. Johannes Schumacher, Vorsitzender des MAC bescheinigte allen Beteiligten eine Leistung, „auf die wir stolz sein können.”

Bernd Büttgens, stellvertretender Chefredakteur der Aachener Zeitung, hatte beobachtet, „dass die Aachener ihr Gefühl für Aachen neu entdeckt haben”. Er, der gemeinsam mit Uwe Brandt, bei der Stadt Aachen für das Kulturprogramm verantwortlich, allabendlich die Moderation auf der Bühne am Markt übernommen hatte, freute sich vor allem darüber, dass das Konzept, im Kulturprogramm das „Aachen-Typische” in den Vordergrund zu stellen, „voll aufgegangen” ist.