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Frickenhausen/Jülich: SIG verpasst endgültig die Play-offs

Frickenhausen/Jülich : SIG verpasst endgültig die Play-offs

Die SIG Combibloc Jülich/Hoengen wird nicht an der Play-off-Runde der Tischtennis-Bundesliga teilnehmen.

Lange liebäugelten die Herzogstädter mit der Endrunde; nach der 4:6-Niederlage vom Sonntag beim TTC Frickenhausen stand das Ausscheiden endgültig fest.

Mit einem Ohr lauschten die Combibloc-Asse den Ansagen des Hallensprechers, der ständig die Zwischenstände der Bundesliga-Partie zwischen Plüderhausen und Düsseldorf bekannt gab. Letztendlich bedeute der 6:1-Erfolg von Borussia Düsseldorf das Aus für Jülich/Hoengen. „Wir haben großartigen Sport gesehen, und selbst, als das Ergebnis aus Plüderhausen feststand, hat man nicht gemerkt, dass es eigentlich nur noch um die goldene Ananas ging”, berichtete der Jülicher Teamchef Christian Dreher.

Philippe Saive, der belgische Spitzenspieler im Combibloc-Trikot, blieb in seinen beiden Einzeln ungeschlagen; der französische Nationalspieler Damien Eloi und der Chinese Ding Song zogen gegen Saive deutlich den Kürzeren.

Tomasz Krzeszewski sorgte in seinem ersten Einzel für eine faustdicke Sensation: Der Pole schlug den frisch gebackenen Vize-Europameister Torben Wosik glatt in drei Sätzen. Den vierten Punkt steuerte Trinko Keen bei; der Niederländer knüpfte bei seinem Fünf-Satz-Sieg über Eloi an seine guten Leistungen bei der Europameisterschaft an.

Ergebnisse:
Wosik/Lundquist - Krzeszewski/He 5:11, 11:7, 12:10, 7:11, 13:11; Eloi/Franz - Keen/Saive 11:7, 9:11, 11:5, 11:8; Ding - Saive 11:8, 5:11, 8:11, 9:11; Eloi - Keen 7:11, 7:11, 11:9, 13:11, 3:11; Lundquist - He 11:9, 12:10, 5:11, 17:15; Wosik - Krzeszewski 9:11, 8:11, 11:13; Ding - Keen 14:16, 11:8, 12:10, 11:5; Eloi - Saive 10:12, 8:11, 12:14; Lundquist - Krzeszewski 11:5, 8:11, 9:11, 11:1, 11:8; Wosik - He 12:10, 11:7, 11:6