Rom: Rozenberg fällt ins Wasser

Rom: Rozenberg fällt ins Wasser

Nach einem unfreiwilligen Sturz ins Becken war für Wasserspringer Pavlo Rozenberg das Vorrunden-Aus vom Drei-Meter-Brett bei den Schwimm-Weltmeisterschaften in Rom perfekt. Der Aachener versuchte nach einem missratenen Anlauf noch, mit akrobatischen Bewegungen auf dem Brett zu bleiben, doch er fiel am Mittwoch ins Wasser und kassierte Null Punkte.

Wäre er auf dem Brett geblieben, hätte Rozenberg seinen Sprung wiederholen können und trotz Punktabzügen große Chancen auf das Halbfinale der besten 18 gehabt. Die Vorschlussrunde (17.00 Uhr) erreichte der Berliner Patrick Hausding als Zwölfter mit 426,05 Punkten. Rozenberg (355,30) wurde 31. Vorkampf-Bester war Troy Dumais (USA/483,65).

Wegen des Mammut-Feldes von 51 Teilnehmern mussten die Springer jeweils fast eine dreiviertel Stunde zwischen ihren sechs Durchgängen warten. „Der Anlauf ist ab und an mal eine schwierige Sache. Nach 40 Minuten Pause ist das aber eine Kunst”, sagte Rozenberg, der mit seinem Absturz nicht alleine da stand. „Das ist so, als ob man nach einer Dreiviertelstunde ohne Erwärmung einen Vollsprint machen soll”, erklärte Hausding und ergänzte: „Das Brettgefühl geht verloren, ich hatte heute auch schlechte Absprünge.”

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