Jülich: Zum Siegen verdammt: Zweitligist TTC Jülich empfängt Hilpoltstein

Jülich : Zum Siegen verdammt: Zweitligist TTC Jülich empfängt Hilpoltstein

Der Erfolgsdruck wächst bei den Tischtennis-Profis des TTC Indeland Jülich. Nur noch drei Begegnungen bleiben den Zelluloidartisten, um den Klassenerhalt in der Zweiten Bundesliga zu sichern. Am Sonntag (14 Uhr) kommt mit dem TV Hilpoltstein die erste Gelegenheit zu zwei Punkten.

Das Hinspiel in Hilpoltstein endete mit einem Remis. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass diesmal beide Punkte gesichert werden. Denn der Wechsel von Tobias Rasmussen und Brian Afanador in den Paarkreuzen hat sich bislang ausgezahlt. Auch bei den Doppeln sind die Indeländer stabiler geworden.

Unter der Woche traten Afanador und der Belgier Martin Allegro bei den German Open in Bremen an und sammelten internationale Erfahrung — auch wenn beide Spieler nicht über die Qualifikation hinauskamen. Der Puerto Ricaner hatte zudem die Möglichkeit, Spielpraxis zu erwerben, nachdem er am vergangenen Wochenende kurzfristig pausieren musste und seinen Kollegen damit einen Bärendienst erwies. Die vermeidbare Niederlage bei Fortuna Passau verschärfte die Abstiegsbedrohung für die Jülicher.

In der Woche tagten die Gesellschafter der Tischtennis-Bundesliga und stellten klar, dass nur die ersten acht Teams in der Zweiten Bundesliga bleiben dürfen. Auch wenn ein anderer Verein sich aus der Liga zurückzieht, muss mindestens der achte Tabellenplatz erreicht werden. Damit steht Jülich mit dem Rücken zur Wand.

Jülich ist Neunter, die kommenden Gäste belegen Platz fünf. Ärgster Konkurrent im Abstiegskampf ist der FSV Mainz, der einen Zähler mehr vorweisen kann. „Wir brauchen die Punkte“, sagt TTC-Vorsitzender Mike Küven, dessen Planungen ins Stocken geraten sind.

Gegen Hilpoltstein wird Lukas Kneier die Profis von der Bande aus betreuen. Auch an ihm wird es liegen, den Erfolgsdruck in Motivation zu wandeln.

(tm)
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