Düren: Wie der Vater, so der Sohn: Hallencup-Schiedsrichter Rainer und Marvin Koll

Düren : Wie der Vater, so der Sohn: Hallencup-Schiedsrichter Rainer und Marvin Koll

„Die kurzen Wege sind für mich ideal; ich bin ja auch schon etwas älter“, scherzt Rainer Koll. Der 49-jährige Schiedsrichter leitete in der Festhalle Birkesdorf abwechselnd mit seinem 20-jährigen Sohn Marvin Koll die Begegnungen der Dürener Hallencup-Vorrunde.

Für Marvin Koll ist der Einsatz beim Hallencup etwas Besonderes: „Hier treten geballt die besten Teams des Kreises Düren an. Da gibt es nicht den einen Favoriten wie bei anderen Turnieren. Es ist ein schönes Bonbon, Partien solcher Mannschaften pfeifen zu dürfen. So technisch versierte Spieler zeigen schon mal Kabinettstückchen, bei denen auch der Schiri denkt: Wow!“ Und auch seinem Vater gefällt das Traditionsturnier: „Namhafte Mannschaften, hochklassige Spiele. Und wann sieht man sonst schon einmal auf engstem Raum ein Tor mit der Hacke?“

Dass Vater und Sohn zusammen bei einem so hochkarätig besetzten Hallencup angesetzt sind, habe so seine Vorteile, wie die beiden erklären: „Wir kennen unsere Linien. Das ist nicht nur für uns angenehmer, sondern auch für die Akteure. Sie müssen sich nicht immer auf eine neue Art der Spielleitung einstellen. Gerade technisch starke Spieler — wie sie in der Halle benötigt werden — bevorzugen das.“

Und dabei kommt es auf die Kleinigkeiten an. „Wann ist eine Grätsche ball-, wann ist sie gegnerorientiert? In der Halle musst du stets konzentriert sein. Es darf keinen Moment geben, in dem die Leistung auch nur ein bisschen abfällt“, meint Marvin Koll.

Rainer Koll verbindet übrigens auch noch eine fußballspielende Erfahrung mit dem Sparkassen-Hallencup. „Ich habe mit Alemannia Lendersdorf mitgespielt — das ist aber schon eine Weile her“, sagt er lachend.

(kte)
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