Freialdenhoven: Trainer erwarten packendes Lokalduell in Mittelrheinliga

Freialdenhoven : Trainer erwarten packendes Lokalduell in Mittelrheinliga

Derbys haben ihre eigenen Regeln. So gehen am Sonntag Borussia Freialdenhoven und Viktoria Arnoldsweiler auch mit besonderen Erwartungen in die Begegnung des 18. Spieltages der Fußball-Mittelrheinliga.

„Meine Mannschaft ist sehr gut drauf, hat eine gute Hinrunde gespielt“, sagte Viktorias Trainer Frank Rombey. Und verweist im gleichen Atemzug auf die letzte Begegnung seiner Mannschaft, die ihm gar nicht gefallen hatte.

Die Niederlage in Bergisch Gladbach schmerzte, die Rote Karte für Yunus Kocak in der 80. Minute und die fünfte Gelbe Karte von Dominik Hahn taten ebenfalls weh. „Vor allem konnte ich nicht begreifen, wie wir in Überzahl keinen vernünftigen Angriff zustande gebracht haben. Das war einfach schlecht.“ Denn bereits nach 20 Minute hatte ein Bergisch Gladbacher Spieler Rot gesehen und nach 70 Minuten ein zweiter Akteur der Gastgeber Gelb-Rot.

„Das war ein überragendes Spiel meiner Mannschaft“, schwärmte auf der anderen Seite Trainer Wilfried Hannes am vergangenen Sonntag, als seine Borussia den SV Breinig auf dessen Platz mit 5:0 besiegte. In souveräner Manier bewies Freialdenhoven, dass die Mannschaft derzeit zu Recht auf dem zweiten Tabellenplatz steht.

Vor dem Derby werden beide Trainer allerdings vorsichtig in ihren Prognosen. Man kennt sich aus vielen Begegnungen, das Verhältnis zwischen Sieg und Niederlage ist einigermaßen ausgewogen. Das Hinspiel in Arnoldsweiler gewann die Borussen. „Das war aber kein eindeutiges 3:0 von uns, die Viktoria war deutlich stärker als es das Ergebnis vorgaukelt“, betonte Hannes.

Sein Gegenüber formulierte den Anspruch an die kommenden Begegnung klar: „Ich erwarte eine gute Leistung von meinen Spielern, egal wie die Partie ausgeht. Wenn alles passt, wird es eine Partie auf Augenhöhe.“ Für Frank Rombey gehört das Derby und auch die danach folgende Begegnung mit dem Tabellenführer FC Hennef zu den Spielen, „die wir gewinnen wollen, aber nicht müssen.“ Angesichts der beiden erwähnten Sperren muss Rombey umstellen und wird sich sicher taktisch auch etwas einfallen lassen.

Gastgeber Freialdenhoven blickt indes schon über das Derby hinaus auf den Pokalschlager gegen Fortuna Köln am 20. März. „Jeder Spieler weiß, dass nur eine gute Leistung gegen Arnoldsweiler die Möglichkeit für ihn eröffnet, dass er auch gegen den Drittligisten im Pokal antritt“, positionierte sich Hannes. Er kann nach der Rückkehr von Kuhnke, Dikenli und Fadel auf einen vollen Kader blicken und weiß natürlich auch um die Konkurrenz auf der Bank.

Für Hannes erscheint der Ausgang am Sonntag nur auf dem Papier eindeutig. „Wir sind gut drauf, aber ich möchte, dass wir unsere Form noch steigern.“ In einem sind sich beide Trainer einig: Sie erwarten ein packendes Lokalduell.

(tm)