Aachen: Tennis-Zweitligist Blau-Weiss Aachen besiegt Iserlohn klar mit 8:1

Aachen : Tennis-Zweitligist Blau-Weiss Aachen besiegt Iserlohn klar mit 8:1

Die 1:8-Schlappe am vergangenen Freitag bei Meisterschaftsfavorit Sennelager haben die Tennisprofis des Tabellenzweiten Blau-Weiss Aachen erstaunlich gut weggesteckt. Am Sonntag gewann das Team vom Luxemburger Ring die Begegnung gegen den TC Iserlohn deutlich mit 8:1 und ist damit wieder auf Aufstiegskurs.

Um allerdings in die Erstklassigkeit zurückzukehren, braucht Aachen aus den letzten beiden Begegnungen gegen Berlin und in Versmolt erstens zwei Siege. Und zweitens bedarf es fremder Hilfe. Denn der punktgleiche Tabellenführer Sennelager hat das wesentlich bessere Matchverhältnis und kann nur noch abgefangen werden, wenn er eines der letzten beiden Spiele gegen Bremen oder in Hamburg verliert. BW-Teamchef Marc Zander sagte zweideutig: „Sennelagers Spiel am kommenden Freitag gegen Bremen kann durchaus spannend werden.“ Weil der Klassenprimus am ehesten dort Federn lassen dürfte, in Hamburg hingegen kaum.

Am Sonntag zeigte die Aachener Mannschaft in ihrem Heimspiel wieder eine blitzsaubere Leistung. Lediglich Yannick Mertens an Nummer eins gab sein Spiel gegen Jordi Walder in zwei Sätzen ab. Dies wohl auch deshalb, weil Mertens erst am frühen Sonntagmorgen von einem Turnier in München per Auto angereist war und alles andere als ausgeruht und hellwach wirkte. Zu viele leichte Fehler prägten sein Spiel. Darüber ärgerte er sich selbst am meisten, donnerte seinen Schläger nach dem letzten Ballwechsel enttäuscht ins gegnerische Feld.

Ansonsten lief es rund für Aachen: Fünf Einzel und alle drei Doppel blieben am Luxemburger Ring. Dazu trug auch Altmeister Marc Merry (42) bei, der sein Doppel an der Seite von Dominik Bartels 6:0, 6:3 gewann (Ergebnisse Datenbank). Das „blau-weisse Urgestein“ Merry war es auch, das vergangenen Freitag gemeinsam mit Bartels den einzigen Aachener Sieg in Sennelager geholt hatte.

Marc Zander zeigte sich natürlich einverstanden mit dem „Pflichtsieg“ seines Teams, den er deswegen so bezeichnete, weil Iserlohn das Ziel Klassenerhalt schon vorher erreicht hatte und in Aachen mit Spielern aufschlug, die in der Meldeliste an Nummer zehn bis 16 geführt werden.

(wp)