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Düren: Sparkassen-Hallencup: Arnoldsweilers Miles Tafese spielt auch Futsal

Düren : Sparkassen-Hallencup: Arnoldsweilers Miles Tafese spielt auch Futsal

„Fußballerisch, technisch und menschlich einfach top. Er ist ein super Typ, ein absoluter Vorzeigespieler.“ Frank Rombey, Trainer von Viktoria Arnoldsweiler, ist froh, einen Akteur wie Miles Tafese in seinen Reihen zu haben. Besonders bei einem Turnier wie dem Sparkassen-Hallencup.

Denn die fußballerischen sowie technischen Fähig- und Fertigkeiten sind in der Halle gefragt. Doch Rombey kann sich glücklich schätzen, dass Tafese auch mit dem Spielgerät besonders gut vertraut ist. Beim Budenzauber kicken die Akteure mit einem Futsal-Ball — und Miles Tafese ist ein früherer Futsal-Spieler.

„Ich habe in der Saison 2013/2014 für den Hamburger SV gespielt“, erzählt Tafese. Parallel war er für den Hamburger Fußball-Oberligisten Germania Schnelsen aktiv. Das ging, weil für Futsal und Fußball ein Doppelspielrecht möglich ist. Als der Sohn eines Äthiopiers und einer Deutschen für sein Sportstudium nach Köln umzog, war klar: In der neuen Heimat musste auch ein neuer Klub her. „Niklas Wolff, ein Kommilitone von mir, spielte in Arnoldsweiler und hat mich einfach einmal mit zum Training genommen“, erklärt Tafese, wie er in der Saison 2015/2016 beim Dürener Fußball-Mittelrheinligisten landete.

Über die Besonderheiten des Futsal-Balls kann er so einiges berichten: „Der Ball springt sehr wenig, ist deutlich schwerer als es ein Fußball in vergleichbarer Größe wäre. Das ist gut für Techniker, weil es sich anfühlt, als würde das Spielgerät am Fuß kleben.“ Zudem komme es im Vergleich zu den Hallenfußball-Turnieren im Futsal viel stärker auf taktische Aspekte wie die Laufwege an. „Bei diesem Cup hier steht der Spaß im Vordergrund. Es ist schön, so in das neue Jahr zu starten“, sagt der 25-Jährige. Zum zweiten Mal ist er beim Sparkassen-Hallencup dabei, der ihm sehr gut gefällt: „Ein cooles Format mit Extraanreiz, weil man sich beim Weiterkommen mit noch besseren Hallenfußballern messen kann.“

Angesprochen auf Rombeys Lob meint Tafese: „Es ist sehr nett, das zu hören. Und ich kann diese Worte nur zurückgeben.“ Mit einem Augenzwinkern fügt er verschmitzt an: „Fußballerisch hat der Coach seine goldenen Zeiten aber natürlich hinter sich.“