PTSV Aachen II verliert in der Frauen-Regionalliga

Volleyball : Die „kleinen“ Ladies in Black haben die Rote Laterne inne

Dem Team von Martina Schudoma „gelingt es nicht, die psychische Belastung zu bewältigen“. PTSV-Dritte und Männerteam siegen.

REGIONALLIGA

PTSV Aachen II – Bochum 3:2 (23:25, 18:25, 25:17, 25:15, 15:7): „Es war ein total verrücktes Spiel“, meinte PTSV-II-Spielertrainer Niklas Rademacher.

Er schilderte das Geschehen auf in der Halle: „Wir haben gut angefangen, dann zum Ende des ersten Satzes völlig den Faden verloren und ihn knapp abgegeben.“ Im zweiten Satz „waren wir konfus und von der Rolle“. Und auch im dritten Satz habe es beim Stand von 7:11 „schon ziemlich düster“ ausgesehen. „Dann haben wir viel gewechselt und sind mit einer ‚jetzt erst recht’-Mentalität zurückgekommen. Auf einmal haben wir auch in schweren Situationen gut angegriffen, deutlich besser aufgeschlagen und gut geblockt“, sagte Rademacher. Plötzlich lief alles für die Aachener und „dadurch haben wir dann ab der Mitte des dritten Satzes das Spiel gedreht und souverän gewonnen“. Rademacher lobte seine Schützlinge: „Nach dem 0:2-Rückstand das Spiel noch zu drehen, ist schon bemerkenswert.“

FRAUEN, REGIONALLIGA

PTSV Aachen II – Gladbeck 0:3 (24:26, 16:25, 17:25): PTSV-II-Trainerin Martina Schudoma zeigte sich enttäuscht: „Wir schlagen uns leider immer selbst.“ Mentale Probleme machte Schudoma bei ihrer Mannschaft aus: „Irgendwie setzen sich alle selbst so unter Druck, dass unser eigenes Spiel extrem fehlerhaft wird.“

Ratlos fügte sie an: „Leider gelingt es nicht, diese psychische Belastung zu bewältigen und wir scheitern an unserem eigenen Anspruch.“ Deshalb gaben die Gladbeckerinnen die Rote Laterne an die „kleinen“ Ladies in Black ab.

FRAUEN, OBERLIGA

PTSV Aachen III – Olpe II 3:1 (25:21, 25:18, 23:25, 25:19): PTSV-III-Coach Lutz Fettweis freute sich über den Sieg. „Wir haben vor zahlreichen Zuschauern die erwarteten drei Punkte geholt und sind auf den sechsten Tabellenplatz geklettert.“ Er merkte jedoch an: „Diese Saison haben wir schon besser gespielt und müssen das nächstes Wochenende auch wieder, wenn wir bei Olpes erster Mannschaft punkten wollen.“

Fettweis zählte auf: „Neben einigen leichten Fehlern haben wir vor allem im Angriff oft zu viele Versuche gebraucht, um zu punkten.“ Und doch: „Dank vieler guter Phasen haben wir dann doch sicher gewonnen.“

(kte)
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