Düren: Powervolleys begeistern mit dem ersten Viertelfinalspiel

Düren : Powervolleys begeistern mit dem ersten Viertelfinalspiel

Die SWD Powervolleys haben am Mittwochabend das erste Viertelfinalspiel der Play-off-Runde gegen die Hypo Tirol Alpen Volleys gewonnen: Sie bezwangen die Formation aus Innsbruck und Haching 3:1 (25:23, 25:18, 23:25, 25:17).

1200 Zuschauer sahen eine begeisternde Partie des Tabellenvierten gegen die Nummer Fünf der Liga, die die beiden Hauptrundenspiele für sich entschieden hatte. Dürens sportlicher Leiter Goswin Caro war ebenfalls mehr als zufrieden: „Ich habe meinem Team vertaut und 3:1 getippt. Stijn d‘Hulst und Marvin Prolingheuer haben außerordentlich gut gespielt.“ Am Ostersonntag müssen die Dürener das Rückspiel in Innsbruck bestreiten. Siegen sie, stehen sie im Halbfinale, verlieren sie, kommt es am Sonntag, 8. April, zum finalen Spiel in Düren.

Der erste Abschnitt begann gut für die Hausherren. 1200 Zuschauer bejubelten die 8:5-Führung der SWD Powervolleys besonders lautstark, weil Michael Andrei einen Monsterblock am Netz hingelegte: Dürens Mittelblocker stoppte Alpen-Volley-Mittelblocker Douglas brachial. Noch lauter wurden die Dürener Fans nach 17:24 Spielminuten: Marvin Prolingheuer schmetterte den Ball in das Feld der österreichisch-deutschen Kombination und sicherte mit dem 25:23 die 1:0-Satzführung.

Dürens Diagonalangreifer war aber nicht nur für den letzten Punkt des erstes Satzes zuständig, er mischte die Gäste im zweiten Satz weiter richtig auf. Zunächst setzte sein Zuspieler Stijn d‘Hulst die Gäste-Annahme so unter Druck, dass Dürens Block und Abwehr die Angriffe der Alpen Volleys entschärften und ihrerseits fleißig punkteten.

Folge: Gäste-Coach Stefan Chrtiansky nahm bei 0:5-Rückstand die erste Auszeit, bei 8:13 Auszeit Nummer zwei. Sie änderten nichts an der Dominanz der Hausherren. Andrei legte wieder einen Block der Kategorie „Monster“ hin, Broshog packte ebenfalls zu und Marvin Prolingheuer ignorierte die Spieler auf der anderen Seite. Erst bei 22:14 schlich bei Düren ein wenig der Schlendrian ein, dann machten die Gastgeber wieder ernst. Prolingheuer hämmerte den Ball ins gegnerische Feld, Broshog bedankte sich: 25:18, die 2:0-Satzführung.

Am Anfang des des dritten Satzes setzten sich die Alpen Volleys zunächst ab. Andrei und Prolingheuer wurden gestoppt, die Gäste punkteten im Gegenangriff. Düren verspekulierte sich bei einer Annahme (19:23), doch die Gastgeber kämpften sich wieder heran. Romans Sauss und Julius Firkal verkürzten(22:23, 23:24), aber Firkals Aufgabe landete zum Satzverlust im Aus (23:25).

Brachte der vierte Satz die Entscheidung? Düren führte zur ersten technischen Auszeit 8:6, Sauss erhöhte auf 10:7, Prolingheuer, Broshog und wieder Sauss ließen des Gegners Block keine Chance: 15:9. Düren glaubte an den Sieg, spielte wie ein Sieger, demoralisierte Innsbruck/Haching: 25:17.

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