Fußball: Positives Zwischenfazit beim FC Walheim

Fußball : Positives Zwischenfazit beim FC Walheim

Das erste halbe Jahr ist absolviert. Die Zwischenbilanz fällt durchweg positiv aus. „Die Abläufe funktionieren sehr gut. Wir wachsen stetig weiter und haben mittlerweile rund 170 Mitglieder“, sagt René Koep, Vorsitzender des Vereins FC Walheim, der vor der Saison aus der Taufe gehoben wurde.

„Es herrscht weiterhin eine euphorische Grundstimmung. Wir haben immer um die 100 Zuschauer bei Heimspielen am Platz. Und auch auswärts wird unsere erste Mannschaft zahlreich unterstützt. Das Ganze wird sehr gut angenommen“, freut sich Koep, der mit Geschäftsführer Philipp Keus und dem Sportlichen Leiter Marvin Brauweiler die Fäden beim FC zusammenhält.

Aushängeschild des Klubs

Das Aushängeschild des Klubs rangiert in der Fußball-Kreisliga D 4 aktuell unangefochten auf dem ersten Tabellenplatz.

Neun Punkte beträgt der Vorsprung auf Verfolger Germania Freund II. Das Team der Trainer Lars und Marcel Laufenberg feierte zwölf Siege und ein Unentschieden in 13 Ligaspielen. Der Sprung in die C-Liga könnte schon in der Premierensaison gelingen. „Aufsteigen ist nicht verboten“, unterstreicht der Vorsitzende erneut. „Wir werden uns nicht dagegen wehren.“

Gleichzeitig betont der 43-Jährige aber, dass ihm das Miteinander viel wichtiger sei als der sportliche Erfolg. „Das ist eine richtig tolle Truppe. Viele Freunde haben beim FC wieder zusammengefunden. Und die Trainer machen auch einen hervorragenden Job“, lobt Koep, der wie Keus im Kader der Seniorenmannschaft steht. Einen Einsatz können die beiden bislang jedoch nicht vorweisen. Dafür kamen bis dato 38 andere Akteure zum Einsatz. „Auch jetzt im Winter sind immer 20 Mann beim Training“, freut sich der Vorsitzende.

Nach den Trainingseinheiten und Spielen verbringt die Mannschaft noch Zeit im Vereinsheim oder am Platz, wie Koep weiter ausführt. „Das ist ja das, was viele vermisst haben.“

Der Auftakt ist also gelungen, nun sollen weitere Schritte folgen. An der Platzanlage wird in naher Zukunft ein Schild mit dem Wappen des FC neben dem der Hertha zu sehen sein, „um den Verein entsprechend darzustellen“, wie Koep es formuliert. Zudem hofft der 43-Jährige, dass der Klub auch in Zukunft weiter stetig wächst. „Das Bürokratische ist abgewickelt, aber wir sind darüber hinaus weiter in der Entwicklung“, sagt er.

Mit den Verantwortlichen der Hertha stehen die FC-Macher weiterhin in engem Austausch. „Das läuft alles Hand in Hand und ist unkomplizierter, als wir uns das vorgestellt haben. Wir versuchen jetzt, das beste aus der Situation zu machen“, unterstreicht Koep.