MMA-Kämpfer Kasim Aras steigt in Bochum in den Ring

Kampfsport : Der Spartaner will Werbung in eigener Sache betreiben

Der Aachener MMA-Kämpfer Kasim Aras steigt am Samstag im Bochumer Ruhrcongress in den Ring. Der 31-Jährige trainiert weiter hart, um möglichst bald in der UFC zu debütieren.

Kasim Aras setzt alles daran, damit sein Traum bald Realität wird. Der Mixed-Martial-Arts-Kämpfer aus Aachen hat die Hoffnung nicht aufgeben, eines Tages in der Ultimate Fighting Championship eine Chance zu erhalten. Die UFC ist der weltweit größte MMA-Veranstalter. Die Stars der Vollkontaktsportart wie Khabib Nurmagomedov, Brock Lesnar oder Conor McGregor stehen oder standen beim Marktführer unter Vertrag. „Man muss auf sich aufmerksam machen“, sagt Aras, der dafür am Samstag wieder in den Ring steigt. Der 31-Jährige wird sich im Bochumer Ruhrcongress mit dem Österreicher Dritan Barjamaj messen. Im Rahmen der Fair-Fighting-Championship duellieren sich die beiden um den Schwergewichts-Titel. „Bei solchen Veranstaltungen suchen meist auch Scouts nach Kämpfern für die UFC“, weiß Aras, der daher am Samstag Werbung in eigener Sache betreiben will.

„Ich habe sehr gut trainiert und bin fit“, sagt der Athlet von KKS Sparta Aachen. Seinen kommenden Gegner bezeichnet er als „erfahrenen Mann, der aus dem Kickboxen kommt“. Der 41-jährige Barjamaj hat bereits knapp 40 MMA-Kämpfe bestritten und will nun auch gegen Aras sein Können unter Beweis stellen.

Um sich gebührend auf das Duell vor großer Kulisse vorzubereiten, ist der Spartaner am vergangenen Wochenende für seinen neuen Klub Düren-Merken in der Ringer-Bundesliga auf die Matte gegangen. Bei der 8:15-Niederlage gegen Witten steuerte Aras zwei Punkte durch seinen 4:1-Punktsieg für die Merkener bei. „Das war ein zäher Kampf, der mir aber gutgetan hat“, sagt Aras. Seine ringerischen und mittlerweile auch boxerischen Fähigkeiten will er am Samstag einbringen. „Ich werde versuchen, ihn im Bodenkampf zu besiegen. So, wie ich das eigentlich immer mache“, unterstreicht der Aachener, der seine drei bisherigen MMA-Kämpfe vorzeitig für sich entscheiden konnte. Sollte er auch in Bochum wieder überzeugen und gewinnen, könnte die Tür in die große UFC-Welt wieder einen Spalt weiter aufgehen.

Auch Achterberg im Einsatz

Doch nicht nur Aras wird bei der Fair-FC-Veranstaltung die Fahne für Sparta Aachen hochhalten. Der Alsdorfer Lukas Achterberg steigt ebenfalls in den Ring. Der 22-Jährige misst sich im K-1 mit Kevin Heerschlag aus Frankfurt.