Landesligist holt Sascha Dum und Admir Terzic

Fußball : Hertha Walheim verpflichtet zwei Ex-Profis

Paukenschlag bei Hertha Walheim: Der Fußball-Landesligist hat für die kommende Saison zwei namhafte Neuzugänge verpflichtet.

Sascha Dum und Admir Terzic wechseln an die Schleidener Straße. Dies bestätigte der erste Vorsitzende des Vereins, Harald von Ameln, am Freitagnachmittag. Der 32-jährige Dum hat 65 Bundes- und 83 Zweitliga-Spiele absolviert, unter anderem für Bayer Leverkusen, Fortuna Düsseldorf und Alemannia Aachen. Zudem kam er fünf Mal für die deutsche U 21 zum Einsatz. Zuletzt schnürte der Flügelflitzer für den Niederrhein-Landesligisten FSV Vohwinkel die Schuhe. Die Wege trennten sich jedoch Anfang des Jahres. Nun zieht der gebürtige Leverkusener mit seiner Freundin nach Alsdorf und wird ab der Saison 2019/20 für die Hertha auf Torejagd gehen.

Terzic ist ein Kind der Städteregion, der 26-Jährige wurde in Alsdorf geboren. Aktuell steht er beim westfälischen Oberligisten TuS Erndtebrück unter Vertrag. In der Jugend-Bundesliga kickte Terzic für Alemannia Aachen und Borussia Dortmund. Für die Reserve des Bundesligisten aus dem Ruhrgebiet kam er in der Regionalliga und Dritten Liga zum Einsatz. Nach einer Saison beim SV Lippstadt kehrte er 2014/15 in die Region zurück. Für den FC Roetgen absolvierte er 18 Spiele in der Kreisliga A. Es folgten „Gastspiele“ bei den Sportfreunden Düren und Borussia Freialdenhoven, ehe er über TuRU Düsseldorf nach Erndtebrück wechselte.

Zuvor hatten die Walheimer bereits die Verpflichtung von Denis Pozder bekanntgegeben, der ebenfalls viele Jahre als Profi, unter anderem bei der Alemannia, Erfahrungen sammelte.

„Das sind sicherlich außergewöhnliche Verpflichtungen für diese Liga“, sagt von Ameln. „Aber drei Spieler machen noch keine Mannschaft. Wir wollen künftig weiterhin auf junge, talentierte Jungs setzen. Vier oder fünf erfahrene Leute sollen ihnen zur Seite stehen“, fügt der Vorsitzende hinzu. Die Hertha rangiert aktuell auf Tabellenplatz 13 in der Landesliga (Staffel 2) und kämpft mit ihrem Trainer Mirko Braun um den Klassenerhalt. „Die drei kommen aber unabhängig von der Liga zu uns“, stellt von Ameln klar.

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