Niederlage gegen TSV Bad Königshofen: Kleine Fehler bringen TTC Indeland Jülich um den Erfolg

Niederlage gegen TSV Bad Königshofen: Kleine Fehler bringen TTC Indeland Jülich um den Erfolg

So viel Tischtennis gab es in dieser Saison in der Jülicher Nordhalle noch nicht zu sehen. Nach leidenschaftlichem Kampf verlor der TTC Indeland nach dreieinhalb Stunden gegen den TSV Bad Königshofen mit 2:3.

Damit steht fest, dass die Herzogstädter diese Spielzeit auf dem letzten Tabellenplatz der Bundesliga beenden werden. „Wir haben gut gespielt“, stellte Jülichs Trainer Miro Broda nach dem letzten Ballwechsel fest. „Schade, dass wir nicht gewonnen haben. Die Chancen dazu waren da.“

Trotz der 16. Niederlage im 16. Spiel durften die Gastgeber diesmal einige positive Dinge aus der Partie ziehen. Das Match hatte tatsächlich Bundesliganiveau und punktuell sogar spektakuläre Szenen – was man vom TTC eigentlich nicht erwarten konnte. Und eines der Minimalziele, die Trainer Miro Broda vor dem Saisonstart ausgegeben hatte, wurde am Sonntag erreicht. Erstmals ging es in einem Spiel mit Jülicher Beteiligung ins abschließende Doppel, erstmals hatte man eine echte Chance, den ersten Sieg in dieser Spielzeit einzufahren.

Vier der fünf Matches gingen über die volle Distanz von fünf Sätzen. Alleine das zeigt, wie umkämpft diese Begegnung war. Und es gab drei Knackpunkte, die das Pendel zugunsten der Gäste ausschlagen ließ.

In der ersten Partie führte Martin Allegro gegen Kilian Ort im ersten Satz mit 6:0, um diesen doch noch zu verlieren. Und im fünften Durchgang lag der Jülicher mit 0:5 hinten, kämpfte sich auf 4:5 heran, um dann einen „krummen“ Ball zu kassieren. Anschließend kämpften Robin Devos und Dennis Klein Mizuki Oikawa und Bence Majoros nieder. Oikawa glich dann gegen Allegro zum 2:2 aus. Das Doppel musste entscheiden.

Hier überraschte der Jülicher Trainer bei der Aufstellung. Broda schickte Devos und Klein, die bis dahin noch nie zusammengespielt hatten, gegen Ort und Majoros an den Tisch. Und die Jülicher gewann die beiden ersten Sätze sicher. „Da hätte ich einen Hunderter drauf gesetzt, dass wir das Spiel gewinnen“, blickte Broda enttäuscht zurück. „Das war für mich nach den beiden Sätzen schon gewonnen.“ Kleine taktische Fehler ließen das Spiel noch kippen und Bad Königshofen den Sieg feiern.

Jülich – Bad Königshofen 2:3: Allegro – Ort 11:13, 11:9, 6:11, 11:8, 7:11, Devos – Oikawa 13:11, 11:13, 8:11, 14:12, 11:8, Klein – Majoros 11:7, 10:12, 9:11, 11:5, 11:2, Allegro – Oikawa 7:11, 8:11, 9:11, Devos/Klein – Ort/Majoros 11:5, 11:7, 7:11, 7:11.

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