Handball-Verbandsligist trennt sich 24:24 von SR Aachen

Handball : Bardenberg sichert sich kurz vor Schluss noch einen Zähler

Merkstein holt einen Sieg beim Schlusslicht und Weiden II ist auswärts wieder erfolglos.

VERBANDSLIGA

SR Aachen – Bardenberg 24:24 (13:11): In der Anfangsphase legten die Hausherren vor, die sich über 7:3 (10.) bis zum 9:6 (19.) einen leichten Vorsprung erspielten. Vor dem Seitenwechsel glichen die Gäste zum 10:10 (23.) aus, doch in Durchgang zwei setzten sich die Schwarz-Roten auf 17:12 (37.) deutlich ab. Den Vorsprung behaupteten die Aachener bis zum 22:19 (51.) und schienen auf der Siegerstraße zu sein. Bardenberg gab sich nicht auf, glich zum 23:23 (57.) aus und hielt das Remis bis zum Schlusspfiff.

SR-Trainer Zbigniew Krzyskow resümierte: „Wir haben eine gute Leistung gezeigt und lagen kurz vor Schluss in Führung. Am Ende ist es ärgerlich, dass wir einen Punkt abgeben. Trotzdem sind wir mit der Vorstellung zufrieden.“ VfL-Trainer Daniel Bissmann konnte mit der Punkteteilung gut leben und sagte: „Am Ende war es ein gerechtes Unentschieden, mit dem beide Teams leben können und müssen.“

Aachens Torschützen: Terwiel (5), Wigger, Zimmermann (je 4), Frerichs (4/1), Wulfestieg (3), Goldau, Rietz (je 2)

Bardenbergs Torschützen: Hermanns (8/3), Michelmann (4), Sevenich, Pütz, Westmeier (je 3), Gellin (2), M. Gaipl

Siebengebirge II - BTB Aachen II 24:24 (10:11): „Nach Spielschluss wusste keiner so recht, ob man sich freuen oder ärgern sollte“, berichtete BTB-Trainer Philipp Reinartz. „Am Ende war es wohl ein gewonnener Punkt gegen clever spielende Siebengebirgler, die ihre Chancen konsequenter als wir genutzt haben“, ergänzte er. In der ersten Halbzeit starteten die Aachener gut und führten mit 6:3 und 9:5 (18.). Die HSG glich zum 9:9 (26.) aus, und nach dem 15:15 (41.) kam ein Bruch in das Spiel der Schwarz-Weißen. Die Gastgeber setzten sich auf 23:20 (53.) ab. In einer dramatischen Schlussphase hatten die Burtscheider den Drei-Tore-Rückstand aufgeholt, aber die letzte Möglichkeit blieb ungenutzt. Jetzt freut sich die BTB-Reserve auf das Kreis-A-Pokal-Viertelfinale beim Ligarivalen Stolberg am Samstag.

Aachens Torschützen: T. Lütz (6/1), Käsgen (5), Nellessen, Kell (je 3), Ewers, Rump (je 2), Lauber (1/1), Bihn, Thürnagel.

Rheindorf – Merkstein 26:30 (16:14): „Den Sieg beim Schlusslicht mussten wir uns hart erkämpfen“, verdeutlichte Merkstein-Coach Jozo Petrovic. Über 5:5 (10.) und 9:9 (17.) verlief die Partie auf Augenhöhe. Zur Pause lag Rheindorf in Führung. Die Rote Karte gegen Sidney Rubber (28.) war laut Petrovic „äußerst strittig“. Bis zum 18:18 (38.) hielt der Tabellenletzte dagegen, ehe sich Merkstein auf 26:19 (49.) absetzten konnte. Durch Nachlässigkeiten verkürzten die Gastgeber nochmals auf 24:27 (56.), doch die HSG behielt die Oberhand. „Trotz des Pflichtsieges: Kompliment an das Team für den Kampfgeist und den Willen“, zeigte sich der Trainer am Ende erleichtert.

Merksteins Torschützen: Brandt (8), Ronkartz (4), Schenk, Hütten, Sarac, Hartmann (je 3), Rothärmel (3/2), Mutyaba (2), Rubner (1/1)

Opladen II – Weiden II 28:22 (15:14): „Der Sieg in Merkstein bleibt unser einziger Auswärtserfolg. Leider zeigt das Team ein völlig anderes Gesicht als in heimischer Halle“, konstatierte HC-Trainer Philipp Havers. Nach dem 4:4 (8.) gingen die Gastgeber mit 10:7 (18.) in Front, doch die Weidener arbeiteten sich nach dem 10:14 (26.) bis zur Pause heran. Bis zum 18:18 (40.) lief noch alles nach Plan, doch als der TuS mit 24:19 (49.) vorne lag, erfolgte ein kompletter Einbruch. „39 Fehler lassen erahnen, wie katastrophal unsere Angriffsleistung einzuschätzen ist“, sagte der Coach und fügte hinzu: „Die Abwehrleistung ging völlig in Ordnung, doch die Vorgaben im Angriffsspiel wurden nicht umgesetzt.“ Nun gilt es, im Kreis-A-Pokal-Viertelfinale gegen Birkesdorf am kommenden Freitag das Angriffsspiel wieder zu verbessern, wie Havers unterstreicht.

Weidens Torschützen: Scheidtweiler, Pieper, Eich (je 3), Moll, Consoir, Schuffelen, L. Klinkenberg (je 2), Schröder, Kraus, Hündgen

MTV Köln II – Stolberg 21:22 (11:9): Der MTV bestimmte in der Anfangsphase das Geschehen und legte mit 6:1 (14.) vor. Die Rot-Weißen kämpften sich auf 6:7 (22.) heran, doch die Gastgeber setzten sich wieder auf 10:7 (26.) ab und gingen mit einem knappen Vorsprung in die Kabine. Nachdem den Kupferstädtern der 13:13-Ausgleich (38.) gelang, wurden sie immer sicherer und zogen mit 20:16 (54.) vorentscheidend davon. „Wir sind schlecht ins Spiel gekommen. Die taktische Maßnahme, den Spielmacher aus dem Spiel zu nehmen, hat sich bezahlt gemacht“, stellte SSV-Trainer Bernd Schellenbach zufrieden fest, der die gute Torwartleistung von Yannik Tows sowie die Abwehrleistung des Teams hervorhob.

Stolbergs Torschützen: J. Frauenrath (6/4), Heister (4), Kleinhöfer (3), Richter, Schlotterhose, von der Stein (je 2), Kilburg (2/2), Wolf

(hec)
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