Aachen: FVM-Pokal: Fußballerinnen von Alemannia und Konzen sind weiter

Aachen : FVM-Pokal: Fußballerinnen von Alemannia und Konzen sind weiter

Im FVM-Pokal haben es die Fußballerinnen von Alemannia Aachen und dem TV Konzen in die nächste Runde geschafft.

Uevekoven — Alemannia Aachen 2:3 n.V. 2:2 (1:2)

Nach 89 Minuten hatte Aachen sich schon eine Runde weiter gewähnt, da glich Jennifer Thamm noch für die Gastgeberinnen aus. Und so ging es noch einmal 30 Minuten weiter, in denen Gina Gottschalk (96.) einen Freistoß aus 40 Metern direkt aufs Tor schoss. Dieser titschte auf — und Uevekovens Keeperin Lea Köcher, Ex-Aachenerin, war machtlos.

„Die Verlängerung war unnötig“, empfand Aachens Coach Dietmar Bozek. Die erste Halbzeit hatten seine Frauen verschlafen. „Da wirkten die Mädels nicht ganz auf der Höhe, gingen nicht genug in die Zweikämpfe. Nur zwei, drei Mal haben wir fußballerisch überzeugt und dann auch getroffen.“ Svenja Streller (29.) erzielte das 1:0, Mit dem Rücken zum Tor stehend, nahm sie den Ball an, umspielte zwei Gegnerinnen und schob ins lange Eck ein. Und Sonja Barto-schek (39.), die frei am langen Pfosten stand, wurde von Elaine Schmitt in Szene gesetzt. Im Gegenzug verkürzte Uevekoven durch Michelle Greis (40.), die eine Unachtsamkeit der Aachener Abwehr mit Querschläger nutzte.

„In der Pause haben wir versucht, die Mädels wachzurütteln“, so Bozek. Mit Erfolg, denn der Gast war nun spielbestimmend, hatte gute Chancen durch Joy Babatunde, deren Schuss zur Ecke abgewehrt wurde, und bei einem Distanzschuss von Pia Breuer. In der Schlussminute erzwang Thamm die Verlängerung, in der Aachen nach Gottschalks Treffer nichts mehr zuließ. Bozek: „Unter dem Strich bin ich zufrieden nach 120 eisigen Minuten.“

Schwanenberg — Konzen 0:4 (0:0)

„In der ersten Hälfte haben wir uns schwergetan. Die Gastgeber standen ganz tief und haben nur mal auf einen Konter gehofft“, berichtet Konzens Trainer Willibert Strauch von der Partie des Landesliga-Zweiten beim Heinsberger Kreisliga-Spitzenreiter.

Erst nach der Pause demonstrierten seine Frauen, dass zwei Klassen zwischen den beiden Teams liegen. „In der zweiten Hälfte haben wir ganz souverän agiert.“ „Dosenöffner“ war der Foulelfmeter, den Denise Tuxen (53.) verwandelte. Sie machte auch die Vorlage zum 2:0: Merit Breuer (59.) hob den Ball über die SV-Keeperin. Per Kopf erhöhte Tuxen (67.) — und musste danach raus, da sie beim Landen umknickte. „Wir waren insgesamt nur mit 13 Frauen angereist, mussten daher zu zehnt zu Ende spielen“, so Strauch.

Erneut Breuer (71.) besiegelte den Erfolg gegen die Schwanenbergerinnen, die nach der Pause konditionell nicht mithalten konnten. Strauch zufrieden: „Ich habe immer gesagt, wir müssen nur unseren Fußball spielen.“

(rau)
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