Fußball Landesliga Schafhausen Arminia Eilendorf

Fußball : Schafhausen will die Arminia überholen

Die Union erwartet am Sonntag in der Fußball-Landesliga den starken Neuling aus Eilendorf. In Teveren ist nach zwei Niederlagen Aufbauarbeit angesagt.

Union Schafhausen – Arminia Eilendorf (So., 15.15): Die „Woche der Aufsteiger“ endet mit der Heimpartie von Union Schafhausen gegen Arminia Eilendorf. Begonnen hatte sie für das Team von Trainer Jochen Küppers mit einem 0:0 bei Eintracht Verlautenheide. Beide Aufsteiger haben sich schnell in der neuen Umgebung „eingelebt“. Das gilt gerade auch für die Arminen, die bei zehn Punkten angekommen sind. Union liegt mit acht Zählern sozusagen in Lauerstellung und könnte bei einem Erfolg die Eilendorfer überholen.

Es ist zu erwarten, dass das eine knisternde Angelegenheit wird. Beide Teams ähneln sich in der technisch anspruchsvollen Spielweise und beide haben engagierte Trainer. Frank Küntzeler gelang in dieser Saison, was Küppers ihm ein Jahr voraus hat. Die Arminen stiegen souverän auf. Zuletzt schossen sie HM Bergheim mit 6:1 ab. Ihr Sturmtank Nathan Ndombele ist bereits bei sieben Treffern in fünf Spielen angekommen. Mit Elvir Lubishtani und Sebastian Galle hat Frank Küntzeler zwei weitere starke Offensivkräfte in seinen Reihen. Mit Christian Nöhlen und Mouhcine Mimi, Smith Ametowu, Thiemo Huppertz und nicht zuletzt Omer Avdija sind die Eilendorfer ebenfalls ausgezeichnet besetzt und absolut Landesliga tauglich. Dafür spricht auch, dass sich Küntzeler und Co. bislang nur eine Niederlage in Hürth erlaubten.

Jochen Küppers freut sich auf den Vergleich. „Wir haben die große Möglichkeit, den Gegner mit einem Sieg zu überholen und oben dran zu bleiben“. Er erwartet, dass sich seine Mannschaft abwehrstark wie gegen Verlautenheide präsentiert, aber auch nach vorne ordentlich Dampf macht. Dabei werden die sich bietenden Chancen – und die hat Union in jedem Spiel – konsequent verwertet werden müssen. Schafhausen blieb zuletzt zweimal ungeschlagen und hat zu Hause die volle Punktzahl eingefahren.

GKSC Hürth – Germania Teveren (So., 15.15): Nico Herzog bleibt unaufgeregt. Auch nach zwei aufeinanderfolgenden Niederlagen behält der Trainer Germania Teverens (äußerlich) die Contenance und arbeitet konzentriert weiter. Am Sonntag muss sein Team beim GKSC Hürth antreten. Tabellarisch betrachtet hat es diese Partie durchaus in sich. Sollte Teveren dort verlieren, wäre man punktgleich mit dem GKSC und die unteren Plätzen der Klasse würden näher rücken.

Der anstehende Gegner aus Gleuel Knapsack hat bisher nur ein Spiel gewonnen und ist seit der Niederlage in Erftstadt auf einen Abstiegsrang abgesackt. Auch in dieser Hinsicht bleibt Herzog sehr gelassen. „Wir haben gerade mal fünf Spieltage absolviert. Das ist doch noch gar nicht aussagefähig“, nimmt er sich die nötige Ruhe, um das 1:4 auf eigenem Gelände gegen Eilendorf aufzuarbeiten. Das war in der Woche davor, als man bei Inde Hahn ein 1:5 kassierte, fast schon gelungen. „Die Jungs haben vergangene Woche im Training gut gearbeitet. Aber wir sind gegen Eilendorf mehr oder weniger ausgekontert worden“, zeigte sich diesmal noch deutlicher, dass die Mannschaft Herzogs noch jung ist. „Wir Trainer müssen jetzt sehen, wie wir die Jungs aufgebaut kriegen. Sie wirkten phasenweise doch etwas verunsichert im Spiel gegen den SVE“. Herzog hält weiter daran fest, „die positiven Seiten zu sehen“. Denn Potenzial hat die Mannschaft durchaus. Wie gegen Walheim oder auch gegen den Titelanwärter aus Glesch-Paffendorf zu sehen war. Eine der größten Baustellen des Coaches ist der Umstand, „wenn wir in Rückstand liegen, sind wir leicht auszukontern“. Das muss abgestellt werden, nennt Herzog einen wichtigen Arbeitsauftrag für die nächsten Wochen. Eins hat er sich vor allem verbeten, „die Jungs haben mir echt leid getan. Da darf man jetzt einfach nicht draufhauen“, fahren die Germanen mit der Absicht nach Hürth, die Punkte sieben bis neun mitzunehmen. (mali)