Fraikin, Ademi, Aras und Achterberg im Einsatz

Boxen : Intensive Wochen für Kampfsportler

Für viele Kampfsportler aus der Städteregion Aachen sind es schweißtreibende Wochen. Die intensiven Vorbereitungen für die kommenden Duelle laufen. Bis zum ersten Gongschlag sind es teils nur noch wenige Tage.

So wird Ismet Ademi am kommenden Freitag in den Ring steigen. Der Boxer des BC Helios Aachen trifft im Achtelfinale der Junioren-Europameisterschaft in Anapa auf den Weißrussen Daniil Maroz. Für den Superschwergewichtler aus Aachen ist es der erste Einsatz bei der EM in Russland. „Ismet blickt dem Kampf positiv entgegen. Maroz ist aber ein ganz starker Gegner“, berichtet Ademi-Trainer Hermann Kehren, der von Aachen aus per Smartphone im ständigen Austausch mit seinem Schützling ist.

Fraikin kämpft in Oberhausen

Der Aachener Amateurweltmeister im Muay Thai, Frederic Fraikin, hat noch knapp drei Wochen Zeit, um sich in Form zu bringen. Der 25-Jährige von Tai-Kien Aachen wird sich am 27. Oktober bei der weltbekannten K 1-Eventreihe Enfusion in der Oberhausener Arena messen. Der Sportstudent duelliert sich mit dem 19-jährigen Dominik Santl aus Pfafkofen (Bayern). „Ich kenne ihn nicht persönlich, aber er soll recht gut sein. Santl ist in einem anderen Verband ebenfalls Weltmeister. Das wird sicher ein spannender Kampf“, ist Fraikin überzeugt. Nach dem Event in Oberhausen geht es für den Aachener Ende November weiter. Fraikin wird dann bei der Tai-Kien-Gala am 24. November in Vaals in den Ring steigen. „Mein Trainer ist momentan noch auf der Suche nach einem passenden Gegner für mich“, sagt der Thaiboxer und ergänzt: „Das wird eine tolle Veranstaltung. Auch Leo Zulic hat seine Teilnahme zugesagt.“

Lukas Achterberg wird in Vaals wohl ebenfalls dabei sein. Zumindest hat der Alsdorfer sein Mitwirken angekündigt. Nachdem er seinen Kampf bei der Fair Fighting Championship in Bochum kurzfristig absagen musste, sucht der 21-Jährige eine neue Herausforderung. Anfang Dezember wird Achterberg für mehrere Monate nach Thailand reisen und sich sportlich weiterbilden. „Im Dezember werde ich meine Ausbildung abschließen. Danach fliege ich nach Bangkok und zwei Wochen später weiter nach Koh Samui. Dort werde ich mir dann ein Gym suchen und trainieren“, freut sich der Thaiboxer auf viele neue Eindrücke.

Ein Comeback im Mixed Martial Arts (MMA) feiert Kasim Aras Mitte Dezember in Bremen, sofern ein Herausforderer für den 30-Jährigen vom Ringer-Bundesligisten Eintracht Walheim gefunden wird. „Ich hatte bereits eine Kampfzusage, aber leider ist der Gegner abgesprungen, nachdem er sich genauer über mich informiert hat“, sagt Aras. „Ich werde aber auf jeden Fall wieder in den Käfig steigen, egal ob im In- oder Ausland. Daher bereite ich mich aktuell intensiv vor.“

Mehr von Aachener Nachrichten