Tennis: Florian Mayer schlägt bei Blau-Weiss Aachen auf

Tennis : Florian Mayer schlägt bei Blau-Weiss Aachen auf

Schwierige Aufgaben hat der TK Blau-Weiss Aachen an diesem Wochenende zu bewerkstelligen. Nicht nur die sportlichen Gegner stellen hohe Hürden dar, auch das Pokalspiel der Fußballer von Alemannia Aachen gegen Bayer Leverkusen sorgt für einen Wettlauf um die Gunst der Zuschauer.

Daher haben sich die BW-Verantwortlichen des Tennis-Bundesligisten für das Heimspiel am Samstag (ab 11 Uhr) gegen den TC Großhesselohe etwas ganz besonderes einfallen lassen. Wer eine Karte für die Partie der Alemannia am Eingang vorlegt, zahlt nur die Hälfte.

Trotz des feststehenden Abstiegs wird Blau-Weiss den Doppelspieltag – am Sonntag gastiert das Team zum Abschluss noch bei Kurhaus Aachen – mit der bestmöglichen Formation bestreiten, wie Aachens Teamchef Marc Zander betont. So wird Aslan Karatsev zum ersten Mal in dieser Saison für Blau-Weiss aufschlagen. Und auch die „Stammkräfte“ Zizou Bergs, Yannick Mertens, Yannik Reuter und Sander Gille stehen Trainer Thilo Fritschi zur Verfügung.

„Die Jungs sind motiviert“, sagt Zander und ergänzt: „Großhesselohe hat die Klasse noch nicht gesichert und wird mit einer starken Mannschaft antreten.“ Aachens Teamchef weiß, dass Florian Mayer im Kader der Gäste stehen wird. Der 35-jährige Ex-Kurhaus-Akteur hatte sich vergangenes Jahr von der Profitour verabschiedet, schlägt aber für die Münchener in der Bundesliga auf. „Die Zuschauer können sich auf tolles Tennis freuen, denn bei Großhesselohe sind auch Peter Gojowczyk und Matthias Bachinger dabei“, unterstreicht Zander.

Dass die aktuell sportlich aussichtslose Situation für die Gastgeber alles andere als rosig ist, bedauert auch der Teamchef. „Natürlich wäre es schöner gewesen, wenn vor dem abschließenden Doppelspieltag der Klassenerhalt noch möglich wäre. Die Saison ist für uns unglücklich verlaufen. Die Punkteausbeute passt nicht zu den Leistungen.“

Die bislang ausgetragenen Partien verließen die Aachener immer als Verlierer, punktlos rangiert der Auf- und Wieder-Absteiger am Tabellenende. „Gegen uns spielt jedes Team mit einer sehr starken Aufstellung. Dennoch haben wir viele Spiele offen gestalten können“, sagt Zander, der bereits mit den Planungen für die kommende Zweitliga-Saison befasst ist. „Sicherlich werden wir uns über die ein oder andere Verstärkung Gedanken machen. Aber im Kern bleibt die Mannschaft zusammen“, berichtet der Teamchef, der sich zunächst aber auf die vorerst letzte Partie in der ersten Liga bei Kurhaus freut. „Das Derby sollte sich jeder Tennisfan ansehen.“

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