FC Wegberg-Beeck vor Spiel gegen Borussia Dortmund II

Wegberg-Beeck : FC Wegberg-Beeck: Kraftreserven sind aufgefüllt

Freitagmittag kam das Okay. Der Platz im Stadion Rothe Erde ist bespielbar. Die Partie der Fußball-Regionalliga zwischen Borussia Dortmund II und dem FC Wegberg-Beeck kann am Samstag (14 Uhr) angepfiffen werden.

„Uns ist es auch lieber jetzt zu spielen, als irgendwann später unterhalb der Woche“, war Beecks Teamchef Friedel Henßen über diese Entwicklung durchaus froh. „Wir fahren frisch und ausgeruht nach Dortmund.“

Zwei Trainingswochen liegen hinter den „Kleeblättern“, mit denen Henßen durchaus einverstanden war. „Wir haben die Zeit gut genutzt.“ In der ersten Wochen „haben wir etwas langsamer getan“, danach wieder Gas gegeben. Die Kraftreserven, die doch spürbar angegriffen waren, sind wieder aufgefüllt, ist der Teamchef überzeugt. Die beiden schmerzhaften Heimniederlagen gegen Erndtebrück (2:3) und Fortuna Düsseldorf II (0:3) sind verdaut. „Gegen Erndtebrück hatten wir einen schlechten Tag, gegen Düsseldorf haben wir es bis zum 0:1 in der 72. Minute gut gemacht, und nur unsere Chancen nicht genutzt.“

Individuelle Klasse

Nun geht es also mit neuem Mut zur BVB-Reserve, zu einer Mannschaft, die „an einem guten Tag alle in dieser Klasse schlagen kann“. Gegen die individuelle Klasse der Gastgeber werden die Beecker mit bewährtem Konzept aufwarten: kompakt stehen, gut gegen den Ball arbeiten und selbst möglichst früh Initiative ergreifen. Wahrscheinlich auf tiefem Boden. Was für das Team, das das Spiel nicht machen muss, nicht unbedingt ein Nachteil sein muss. Dass der Platz nicht in erstklassigem Zustand ist, dokumentiert allein schon die Tatsache, dass die für letzten Dienstag angesetzte Dortmunder Nachholpartie gegen den 1. FC Köln II ausfallen musste. „Aber jetzt wollen die Dortmunder unbedingt spielen“, hat Henßen aus dem Ruhrpott erfahren.

Was dem Beecker Teamchef ganz recht ist. Denn das Lazarett hat sich gelichtet. Zwar wird Marius Müller nach dem Muskelbündelriss aus dem Düsseldorf-Spiel sieben bis acht Wochen pausieren müssen, und die Langzeitverletzten Nils Kochan und Armand Drevina steigen wahrscheinlich erst in der Vorbereitung Anfang Januar wieder ins Training ein, ansonsten ist Henßens Kader aber fast komplett. Torhüter Stefan Zabel ist wieder fit,

Angreifer Sahin Dagistan hat seine Leistenprobleme überwunden, Kapitän Maurice Passage kann wieder mitmachen und Lorenz Klee ist nach monatelangem Fehlen schon „ein Kandidat für den Kader“. Gerade die Genesung von Klee tut den Beecker gut, da die Alternativen in der Defensive in den letzten Wochen nicht so üppig waren.

Drei Spiele hat der FC Wegberg-Beeck vor der Winterpause noch auf dem Programm. Heute in Dortmund, am 10. Dezember gegen Wuppertal und am folgenden Freitag in Krefeld beim KFC Uerdingen. Jeder Punkt, den die Beecker aus diesen Begegnungen holen, darf getrost als Bonus gewertet werden.

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