Aachen: Die Blau-Weissen haben ihre Hausaufgaben gemacht

Aachen : Die Blau-Weissen haben ihre Hausaufgaben gemacht

Noch darf man auf Platz eins und den damit verbundenen Aufstieg hoffen: Nach dem deutlichen 9:0-Sieg am Freitag gegen Rot-Weiss Berlin sitzt Blau-Weiss Aachen Spitzenreiter TuS Sennelager vor dem letzten Spieltag des Zweiten Tennis-Bundesliga am Sonntag weiter im Nacken.

Sennelager besiegte seinerseits den Bremer TC mit 6:3. Aachen und Sennelager weisen je 12:2 Punkte auf, wobei der Spitzenreiter bei den Sätzen im Vorteil ist. Aachen gastiert am Sonntag beim Tabellenletzten in Versmold, Sennelager in Hamburg.

Schon nach den Einzeln (6:0) stand der Sieg fest. Für Aachens Nils Desein endete das Match an Position eins vorzeitig: Sein Gegner Alexej Vatutin, der den ersten Satz 2:6 verloren hatte, musste nach einem 0:2-Rückstand verletzt aufgeben. Nur im ersten Satz hatte Maxime Authom Probleme mit David Guez, gewann knapp 7:5, ließ dann aber ein deutliches 6:2 folgen. „Maxime hat gut gespielt, zumal er nicht gerne gegen diesen Gegner spielt“, zollte BW-Teamchef Marc Zander Lob.

Während alle anderen Aachener sich ihrer Aufgabe recht zügig entledigten, musste Yannik Reuter „nachsitzen“. Schon Satz eins (6:3) gegen Romain Jouan war von langen Ballwechseln geprägt gewesen. Den zweiten Satz der sehr ausgeglichenen Partie verlor der Aachener 5:7 und musste in den Champions Tiebreak. Wieder kam es zu langen Ballwechseln, doch dann setzte sich Reuter klar mit 10:2 durch.

„Wenn Sebastian Rieschick in Schlagposition kommt, dann schießt er gut. Aber Dominik hat ihn gut bewegt“, notierte Zander nach Bartels Match zufrieden. Vor allem im zweiten Satz spielte der Aachener gut durch und punktete. Während Germaine Gigounon für seinen Gegner Robert Strombach am Freitag zu stark war, musste Zizou Bergs im zweiten Satz ein wenig zittern. Nach dem 6:1 im ersten Satz folgten im zweiten ein Break, lange Ballwechsel und das Rebreak zum 7:5. „Das Ergebnis sieht deutlicher aus, als das Spiel war“, so Zander. Die Doppel holten drei weitere Punkte.

Bereits am Samstag reist das Team nach Versmold, wo das Saisonfinale ansteht. „Wir müssen konzentriert antreten“, lässt sich Zander vom Tabellenplatz der Gastgeber nicht blenden. Schließlich steht mit Daniel Masur ein starker Spieler an Nummer eins. S(rau)

BW Aachen - Berlin 9:0: Nils Desein - Alexey Vatutin 6:2, 2:0 (abgebrochen nach Verletzung Vatutins), Maxime Authom - David Guez 7:5, 6:2, Yannik Reuter - Romain Jouan 6:3, 5:7 (10:2), Dominik Bartels - Sebastian Rieschick 6:4, 6:3, Germaine Gigounon - Robert Strombach 6:2, 6:1, Zizou Bergs - Marcin Gawron 6:1, 7:5; Desein/Gigounon - Guez/Jouan 7:6 (3), 7:6 (7), Authom/Marcel Hornung - Rieschick/Gawron 6:2, 6:7 (0), 10:7, Bartels/Marc Merry - Strombach/Jonas Pelle Hartenstein 6:4, 6:2 Weitere Ergebnisse: Bielefeld - Versmold 4:5, Sennelager - Bremen 6:3, Hamburg - Suchsdorf 8:1, spielfrei: Iserlohn